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Kirchheim – Zahlreiche Verstöße bei Kontrollen des Schwerverkehrs

08.05.2026 | 08:58

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein LKW hat eine verrutschte Ladung von Kartoffeln, die aus einem großen weißen Sack quellen. Im Hintergrund ist ein Polizeifahrzeug sichtbar.

Die Bigbags mit Kartoffeln waren nicht richtig gesichert. (Bildquelle: Polizeipräsidium Osthessen)

Bei einer großangelegten Kontrolle des Schwerverkehrs in Kirchheim (HE) haben Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße festgestellt. Mehrere Lastwagen durften ihre Fahrt nicht fortsetzen.

Großkontrolle am Kirchheimer Dreieck

Im Rahmen des Fernfahrerstammtisches Hessen fand am Mittwoch, 06.05.2026, in Kirchheim eine Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs statt.
Spezialisierte Kräfte der Polizeipräsidien Nord-, Ost- und Mittelhessen, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität sowie der Regierungspräsidien Gießen und Kassel waren im Einsatz, um gezielte Kontrollen des Schwerverkehrs durchzuführen und Aufklärungsarbeit zu leisten.
Neben der Steigerung der Verkehrssicherheit diente der Aktionstag auf dem Gelände des SVG-Autohofs auch dem direkten Austausch mit Kraftfahrenden, Unternehmen und Interessierten.

Nur 16 von 46 Fahrzeugen ohne Beanstandung

Kontrolliert wurden unter anderem die Einhaltung der Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten, technische Fahrzeugzustände, Ladungssicherung sowie Maße und Gewichte der Fahrzeuge. Auch illegale Beschäftigung war Schwerpunkt der Kontrollen.
Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte 46 schwere Nutzfahrzeuge. Lediglich 16 Fahrzeuge blieben ohne Beanstandung.

Kartoffeln rollen aus dem Auflieger

Im Bereich des Kirchheimer Dreiecks fiel den Beamten ein Sattelzug auf, dessen seitliche Plane deutlich nach außen gedrückt wurde.
Bei der Kontrolle bestätigte sich der Verdacht einer mangelhaften Ladungssicherung. Bereits beim Öffnen des Heckportals rollten den Polizisten Kartoffeln entgegen.
Die rund 25 Tonnen schwere Ladung in sogenannten „Big Bags“ war nicht ausreichend gesichert. Da die Gefahr bestand, dass der Auflieger bei Fahrmanövern kippen könnte, untersagten die Beamten die Weiterfahrt.
Auf Fahrer und Unternehmen kommen Bußgelder zu.
Ein Schwertransporter mit einem großen Fahrzeug beladen steht auf einer Landstraße. Rechts daneben ist ein Polizeiwagen geparkt. Der Himmel ist bewölkt und die Umgebung zeigt grüne Bäume.

Ein Schwertransport mit Forstmaschine überschritt die zulässige Höhe. (Bildquelle: Polizeipräsidium Osthessen)

Schwertransport zu hoch und zu schwer

Ebenfalls kontrolliert wurde ein Schwertransport mit einer selbstfahrenden Forstmaschine.
Der Transport war einer Polizeistreife auf der A7 aufgefallen, weil vorgeschriebene Sicherheitseinrichtungen fehlten und das Fahrzeug augenscheinlich zu hoch war.
Die Kontrolle ergab eine Höhe von 4,20 Metern und damit rund 20 Zentimeter mehr als genehmigt. Zudem überschritt das Fahrzeug das zulässige Gesamtgewicht von 41,8 Tonnen um rund 8,7 Prozent.
Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt. Fahrer und Unternehmen müssen mit Bußgeldern und Punkten rechnen.

Weitere Verstöße festgestellt

In einem weiteren Fall besteht der Verdacht der illegalen Beschäftigung eines Kraftfahrers.
Insgesamt untersagten die Beamten in fünf Fällen die Weiterfahrt bis zur Beseitigung der Mängel.
33 Verwarnungs- und Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. Die zu erwartenden Regelbußen liegen insgesamt im fünfstelligen Bereich.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Osthessen

Kategorien:

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Ausland
Verkehr

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