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Kleve – Mann stirbt nach Badeunfall in ehemaligem Baggersee

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Das Bild zeigt eine wellige Wasseroberfläche mit Sonnenlicht, das darauf funkelt. Die Lichtreflexionen erzeugen ein glänzendes Muster auf dem Wasser.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock, Cosminxp)

Ein 53-jähriger Mann ist nach einem Badeunfall in einem ehemaligen Baggersee in Kleve-Kellen ums Leben gekommen. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten stundenlang nach dem Vermissten. Am Abend wurde er leblos unter Wasser entdeckt.

Schwimmer geht in ehemaligem Baggersee unter

Ein Badeunfall hat am Samstagabend (21. Juni 2026) in Kleve-Kellen ein tragisches Ende genommen.
Gegen 16.50 Uhr war ein 53-jähriger Mann aus Kleve gemeinsam mit einem Bekannten in einem ehemaligen Baggersee schwimmen gegangen. Der See ist nicht zum Baden freigegeben.
Nach Angaben der Polizei hörte der Begleiter noch, wie der Mann um Hilfe rief, bevor er unterging. Ein sofort eingeleiteter Rettungsversuch blieb erfolglos.

Große Suchaktion mit Tauchern, Drohne und Suchhunden

Daraufhin begann eine umfangreiche Suchaktion mit starken Kräften von Feuerwehr und DLRG.
Mehrere Taucher sowie eine Drohne kamen bei der Suche zum Einsatz.
Zusätzlich unterstützte die Rettungsorganisation ISAR Germany die Maßnahmen mit speziell ausgebildeten Suchhunden, die von einem Boot aus eingesetzt wurden.

Mann nur noch tot geborgen

Kurz vor 21 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte den Vermissten schließlich leblos unter Wasser.
Für den 53-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Die Benachrichtigung und Betreuung der Angehörigen wurde durch den polizeilichen Opferschutz übernommen.

Polizei warnt vor Gefahren in ehemaligen Abbaugebieten

Die Polizei weist nach dem tragischen Unglück erneut auf die erheblichen Gefahren beim Baden in ehemaligen Bagger- und Abbauseen hin.
Neben plötzlich abfallenden Tiefen von bis zu zehn bis zwölf Metern können auch starke Temperaturunterschiede im Wasser selbst erfahrene Schwimmer in Schwierigkeiten bringen.
Die Polizei empfiehlt daher, ausschließlich ausgewiesene Freibäder oder bewachte Badestellen zu nutzen.
Quelle der Polizeinachricht: Kreispolizeibehörde Kleve

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