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Landshut – Zoll stoppt Schmuggel illegaler Potenzmittel

13.02.2026 | 09:53

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Landshut – Zoll stoppt Schmuggel illegaler Potenzmittel

Der Zoll stellte die gefährlichen Potenzmittel sicher. (Bildquelle: Hauptzollamt Landshut)

Am 13.02.2026 deckte der Zoll in Landshut (BY) den Schmuggel einer größeren Menge nicht zugelassener Potenzmittel auf. In einem aus der Türkei kommenden Lieferwagen fanden Beamte zahlreiche Präparate mit dem Wirkstoff Sildenafil. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Am 13.02.2026 um 09:00 Uhr hat der Zoll den Schmuggel einer erheblichen Menge illegaler Potenzmittel aufgedeckt und erfolgreich unterbunden. Vor Kurzem meldete der Fahrer eines aus der Türkei kommenden Lieferwagens beim Zollamt Suben Bekleidung sowie Shampoo zur Einfuhr an.
Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten Zollbeamte des Zollamts Suben in Zusammenarbeit mit der Kontrolleinheit Verkehrswege Passau eine große Menge nicht zugelassener Arzneimittel, die den Wirkstoff "Sildenafil" enthalten.
Sichergestellt wurden 150 Gläser Potenzhonig "Epimedyumlu Macun", 5.600 Gelbeutel des Potenzmittels "Kamagra-Oral Jelly" sowie 12 Fläschchen "Sivi Propolis Balen Plus".
"Besonders problematisch ist, dass das enthaltene Sildenafil auf der Verpackung nicht angegeben war. Verbraucher können somit nicht erkennen, dass sie ein stark wirksames Arzneimittel einnehmen - was unter Umständen ernste Konsequenzen haben kann. Vor allem in Verbindung mit bestimmten anderen Medikamente besteht das Risiko gefährlicher Wechselwirkungen", so Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin des Hauptzollamts Landshut.
Neben den angemeldeten Waren wurden auch nicht deklarierte Nahrungsergänzungsmittel in der Ladung festgestellt.
Auf Nachfrage gab der 23-jährige Beschuldigte an, lediglich als Fahrer tätig zu sein und keine Kenntnis von der verbotenen Ladung zu haben.
Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen arzneimittelrechtliche Vorschriften sowie wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt München mit Dienstsitz in Nürnberg übernommen.
Quelle der Polizeinachricht: Hauptzollamt Landshut

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