In einem Mehrfamilienhaus in Lehrte ist eine Wohnung vollständig ausgebrannt. Eine Person wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Am Pfingstmontag, 25.5.2026, wurden mehrere Ortsfeuerwehren sowie Sondereinheiten der Stadtfeuerwehr um 04:29 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem
Mehrfamilienhaus an der Schützenstraße in
Lehrte alarmiert.
Nach ersten Informationen der Leitstelle soll in der betroffenen
Wohnung ein Sauerstoffgerät explodiert sein. Zudem hieß es zunächst, dass sich keine Bewohner mehr in der Wohnung befinden würden. Bereits während der Anfahrt war über Lehrte eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule zu erkennen.
Der Brand im Mehrfamilienhaus könnte durch ein explodiertes Sauerstoffgerät ausgelöst worden sein. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Lehrte)
Die ersten Einsatzkräfte bestätigten einen ausgedehnten Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss und leiteten sofort die
Brandbekämpfung sowie die Kontrolle des Gebäudes ein.
Dabei wurden sämtliche
Wohnungen durchsucht. Eine Person wurde an den Rettungsdienst übergeben und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Während ein erster Angriffstrupp unter Atemschutz die Löscharbeiten in der betroffenen Wohnung übernahm, wurde ein weiterer Trupp von außen eingesetzt, um ein Übergreifen der Flammen auf das Dachgeschoss zu verhindern. Aus den geborstenen Fenstern schlugen bereits Flammen.
Zehn Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz waren im Einsatz. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Lehrte)
Durch die Intensität des Feuers war die Wohnungstür bereits durchgebrannt. Die komplette Wohnung stand in
Vollbrand. Dadurch kam es auch zu einer starken Verrauchung des Dachgeschosses sowie angrenzender Wohnungen.
Bereits gegen 05:10 Uhr meldete die
Feuerwehr den
Brand unter Kontrolle. Da die Drehleiter aufgrund der Bebauung und der Baumbepflanzung nicht eingesetzt werden konnte, kontrollierten Einsatzkräfte die Traufkante des Daches mithilfe einer Drohne.
Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Lehrte)
Dabei wurden weitere Brandstellen im Dachbereich entdeckt, weshalb das Dach von innen geöffnet werden musste, um die Glutnester ablöschen zu können.
Gegen 06:20 Uhr konnte schließlich „
Feuer aus“ gemeldet werden. Die anschließenden Aufräumarbeiten dauerten noch bis etwa 07:40 Uhr an.
Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt zehn
Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz eingesetzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und prüft nun, ob tatsächlich ein explodiertes Sauerstoffgerät den Brand ausgelöst hat oder ob eine andere Ursache vorliegt.
Die Bepflanzung verhinderte den Einsatz der Drehleiter, so dass Drohnen eigesetzt werden mussten. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Lehrte)
Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus. Auch weitere Wohnungen wurden durch Rauch und Löschwasser beschädigt. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen bislang nicht vor.
Im Einsatz waren rund 60 Feuerwehrkräfte mit zehn Fahrzeugen aus den Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel sowie die Drohneneinheit, die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei.
Quelle der Polizeinachricht: Freiwillige Feuerwehr Lehrte