Lindau – Schmuggel von Segelyacht und Wohnmobil
Lindau – Schmuggel von Segelyacht und Wohnmobil
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Zöllner stoppten den Boots-Transport. (Bildquelle: Hauptzollamt Ulm)
Zollbeamte haben bei Kontrollen auf der A96 bei Sigmarszell zwei Fahrzeuge aus der Schweiz ohne Zollanmeldung gestoppt. Eine Segelyacht und ein Wohnmobil wurden nachträglich versteuert. Gegen die Fahrer wurden Strafverfahren eingeleitet.
Zollbeamte einer Friedrichshafener Kontrolleinheit haben am Montag dieser Woche, 20.01.2026, einen 54-jährigen Polen beim Schmuggel einer Segelyacht erwischt. Die Beamten überprüften das Fahrzeuggespann auf der Autobahn 96 bei Sigmarszell.
Weil die Yacht aus der Schweiz ohne Zollanmeldung in die EU gebracht wurde, leiteten die Zollbeamten ein Strafverfahren gegen den Polen ein und erhoben 4.750 Euro Einfuhrabgaben.
Da diese vor Ort nicht bezahlt werden konnten, stellten die Beamten das Boot sicher. Tags darauf wurde die Rechnung beglichen und der Besitzer konnte die Yacht mitnehmen.
An gleicher Stelle ging den Zöllnern am 21.01.2026 ein 48-jähriger Bulgare ins Netz, der sein Schweizer Wohnmobil ohne Zollpapiere über die Grenze fuhr. Die hier fälligen 8.320 Euro Einfuhrabgaben beglich der Fahrer noch vor Ort.
Beide Fälle wurden zur weiteren Bearbeitung an die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm abgegeben.
Quelle der Nachricht: Hauptzollamt Ulm