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Lohmar – Mehr als 100 Einsatzkräfte bei Brand eines Fertighauses

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Feuerwehrleute bekämpfen nachts einen Hausbrand; Rauchschwaden steigen auf, während ein Feuerwehrmann auf einer Drehleiter arbeitet.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar)

Bei einem nächtlichen Großbrand in Lohmar-Donrath ist ein Fertighaus vollständig ausgebrannt. Anwohner brachten einen Bewohner noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit. Wegen eines möglichen Asbestfundes wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet und die Bevölkerung gewarnt.

Fertighaus stand bereits in Vollbrand

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar wurde in der Nacht zu Donnerstag gegen 0.44 Uhr zu einem Gebäudebrand in den Karpenbachweg im Lohmarer Ortsteil Donrath alarmiert.
Zunächst erfolgte die Alarmierung mit dem Stichwort „B3“. Aufgrund mehrerer Notrufe wurde die Alarmstufe jedoch kurze Zeit später auf „B4“ erhöht.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das betroffene Fertighaus bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr leitete umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Anwohner retten Bewohner

Besonders hervor hebt die Feuerwehr das schnelle Eingreifen von Anwohnern. Unter ihnen befanden sich auch Mitglieder der Feuerwehr Lohmar.
Ihnen gelang es, einen männlichen Bewohner noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem brennenden Gebäude zu retten und in Sicherheit zu bringen.
An dem Einsatz waren weit über 100 Kräfte beteiligt.
Ein Feuerwehrfahrzeug steht vor einem Haus, dessen Dach bei Nacht von einem Brand beschädigt wurde.
Die Feuerwehr bekämpft einen nächtlichen Vollbrand in einem Fertighaus in Lohmar-Donrath. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar)
Unterstützung erhielt die Feuerwehr Lohmar durch Einsatzkräfte der Feuerwehren Neunkirchen-Seelscheid und Troisdorf. Zudem waren das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser im Einsatz, um die Versorgung der Einsatzkräfte sicherzustellen.

Sicherheitsbereich wegen möglichem Asbest eingerichtet

Da der Verdacht bestand, dass sich Asbest im Gebäude befinden könnte, richteten die Einsatzkräfte einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 100 Metern ein.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) führte Messungen durch. Die Ergebnisse lagen zunächst noch nicht vor. Unmittelbare Nachbarn wurden durch Mitarbeiter des LANUK über notwendige Vorsichtsmaßnahmen informiert. Zusätzlich wurde die Bevölkerung in der Anfangsphase des Einsatzes über die Warnsysteme NINA und Cell Broadcast informiert.
Erst nach etwa sieben Stunden konnten die umfangreichen Löscharbeiten abgeschlossen werden.
Die Einsatzstelle wird im weiteren Tagesverlauf regelmäßig kontrolliert, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen.
Quelle der Polizeinachricht: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar

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