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Ludwigsdorf – Fünf Haftbefehle gegen 39-Jährigen

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Polizeibeamter legt einer Person in dunkler Kleidung Handschellen an. Die Person hat ein tätowiertes Tattoo am Arm.
Symbolbild (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)

Am Montag, 20. Juli 2026, nahm die Bundespolizei am Grenzübergang Ludwigsdorf einen 39-jährigen Mann fest. Gegen ihn lagen fünf Haftbefehle vor. Zudem fanden die Beamten rund zehn Gramm Methamphetamin.

Am Montagabend gegen 21:40 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf an der A 4 einen 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der als Insasse eines grenzüberschreitenden Reisebusses einreiste.
Bei der anschließenden Fahndungsüberprüfung in den polizeilichen Auskunftssystemen machten die Beamten einen außergewöhnlichen Fund: Gegen den Mann lagen gleich fünf Haftbefehle vor.
Wie sich herausstellte, bestand gegen den 39-Jährigen ein bis 2032 gültiges Aufenthalts- und Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland, das vom Regierungspräsidium Karlsruhe erlassen worden war. Dem Mann war wegen zahlreicher Straftaten das Recht auf Freizügigkeit aberkannt worden.
Im Zusammenhang mit mehrfach begangenen Delikten, darunter Diebstahl, Diebstahl mit Waffen und Erschleichen von Leistungen, lagen auch mehrere gerichtliche Verurteilungen vor. Die Staatsanwaltschaften Frankenthal, Mannheim und Ulm hatten in diesem Zusammenhang insgesamt vier Vollstreckungshaftbefehle erlassen. Diesen lagen eine Restfreiheitsstrafe von sechs Monaten und einem Tag sowie eine Geldstrafe von 1.000 Euro zugrunde.
Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und leiteten zugleich ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein.
Bei der anschließenden Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks entdeckten die Beamten außerdem ein Cliptütchen mit rund zehn Gramm Methamphetamin und stellten dieses sicher. Dadurch erweiterte sich der Tatverdacht um einen möglichen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 39-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Um die nach Verbüßung der Strafe anstehende Aufenthaltsbeendigung kümmert sich nun die zuständige Ausländerbehörde.
Quelle der Polizeinachricht: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf

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