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Lüdenscheid – Lebensgefährlicher Autotransporter stillgelegt

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Eine Hand ist zu sehen, die eine lose Gehwegplatte anhebt, während ein rotes Auto sehr nah an der Platte parkt.
Der völlig überladene Autotransporter lag so tief, dass er fast auf dem Boden schleifte. (Bildquelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis)

Die Polizei hat in Lüdenscheid einen völlig überladenen und technisch schwer beschädigten Autotransporter mit Anhänger aus dem Verkehr gezogen. Ein Gutachter stellte 39 Mängel fest, darunter 14 gefährliche beziehungsweise verkehrsunsichere. Der Fahrer wollte mit dem Gespann nach Polen fahren.

Die Polizei hat am 16.9.2026 einen völlig überladenen Autotransporter mit Anhänger gestoppt und stillgelegt. Einer Streife war das Fahrzeug auf der Brunscheider Straße aufgefallen.
Der Fahrer sagte, er wolle nach Polen fahren. Nach der Kontrolle ist jedoch klar: Mit diesem Fahrzeug wäre er dort wohl kaum sicher angekommen.
Die Beamten bemerkten das Fahrzeug wegen seines äußerlich bereits sehr schlechten Zustands.
Ein stark verrosteter Metallträger unter einem Fahrzeug zeigt erhebliche strukturelle Schäden mit rissiger Oberfläche. Im Hintergrund sind verschwommen weitere Teile sichtbar.
Unter dem Fahrzeug waren mehrere Metallrahmen und Träger gebrochen. (Bildquelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis)
Zudem lag der Transporter so tief, dass er fast auf dem Boden schleifte. Bei der Kontrolle passte kaum die Hand eines Polizisten unter das Auto (Foto).
Die Beamten begleiteten den Transporter deshalb zu einer Prüfstelle, wo ein Gutachter das Fahrzeug genau untersuchte. Das Ergebnis: Das Auto durfte keinen Meter mehr weiterfahren.
Der Prüfer fand insgesamt 39 Mängel. 14 davon waren so gravierend, dass sie als gefährlich und verkehrsunsicher eingestuft wurden.
Die Reifen waren so stark abgefahren, dass man schon das innere Metallgewebe sehen konnte.
Das Bild zeigt einen deutlichen Riss in einer metallischen Konstruktion, umgeben von mehreren Schweißnähten und Bolzen. Die Oberfläche ist leicht verrostet.
Ein Gutachter stellte an dem Gespann insgesamt 39 Mängel fest. (Bildquelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis)
Die Bremse hatte weniger als 50% Wirkung der mindestens erfoderlichen Abbremsung. Betriebsbremsauflage und Auflaufbremse hatten erst gar keine.
Die Anhängerkupplung war so marode, dass die Gefahr bestand, dass sich der Hänger jederzeit hätte lösen können. Auch unter dem Fahrzeug gab es schwere Schäden, wie zum Beispiel mehrere gebrochene Metallrahmen und Träger (Fotos).
Quelle der Polizeinachricht: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

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Nordrhein-Westfalen
Verkehr

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