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Lüneburg – Polizei setzt auf Dialog mit Tuning-Szene

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Polizist ist vor einem grauen Audi mit geöffneter Motorhaube und führt Messungen durch. Mehrere Menschen stehen im Hintergrund.

Die Polizei informierte über legales Fahrzeugtuning. (Bildquelle: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen)

Am Samstag, 30. Mai 2026, fand in Lüneburg die Präventionsveranstaltung „Tuning-Talk Reloaded“ statt. Mehr als 130 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich mit Polizei und Prüforganisationen über legales Fahrzeugtuning, Technik und Verkehrssicherheit auszutauschen.

Bereits in der dritten Auflage hatte die Polizei in der Region dieses Mal nach Lüneburg Interessierte der Tuning-Szene, egal mit zwei oder mit vier Rädern zum "Tuning-Talk Reloaded", einem Gesprächs- und Infoformat auf Augenhöhe, eingeladen.
Mehr als 130 Personen aus der Szene wie auch interessierte Schaulustige hatten sich am 30.05.26 in den Nachmittagsstunden auf dem abgesperrten Parkplatz des Finanzamts Lüneburg Am Alten Eisenwerk zu einem lockeren Austausch, Fachgesprächen und Informationen auch in den Infoständen von mehreren Prüforganisationen eingefunden.
Parallel waren auch die "Speed-Cops" (der Polizeiinspektion) aus dem gleichnamigen DMAX-Format mit vor Ort.
Mehrere Polizisten stehen zusammen auf einem Parkplatz und untersuchen ein Motorrad. Im Vordergrund ist ein Auto zu sehen.

Mehr als 130 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. (Bildquelle: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen)

Ziel der Veranstaltung

Bei dem Tuning-Talk handelte es sich um eine reine Präventionsveranstaltung. Ziel der BeamtInnen war es, bei festgestellten Verstößen oder Unzulässigkeiten es bei ermahnenden Gesprächen mit deutlichen Hinweisen zu belassen, so dass Ordnungswidrigkeiten nicht geahndet wurden.
Die sechs vor Ort befindlichen fachkundigen Polizeibeamten waren gern gesehene Ansprechpartner bei den verschiedenen Teilnehmenden. Dabei erklärten die Beamten auch immer wieder geduldig den Messaufbau und den Ablauf der Schallpegelmessungen, was auf großes Interesse stieß. "Die Möglichkeit, live zu sehen, wie sich der Schallpegel verändert, war für viele Besucher ein echtes Highlight", sagte Polizeioberkommissar Sebastian Gruner von der AG Poser.
Ein Audi A3 steht mit geöffneter Motorhaube auf einem Parkplatz, während Messgeräte auf einem Stativ daneben platziert sind. Im Hintergrund sind Personen und Bäume erkennbar.

Polizei überprüft Tuning-Fahrzeuge beim "Tuning-Talk Reloaded". (Bildquelle: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen)

Positive Resonanz und Ausblick

Neben den technischen Aspekten des Tunings wurden auch rechtliche Fragen besprochen; festgestellte unzulässige Umbauten wurden gleich vor Ort thematisiert. Die meisten zeigten sich einsichtig und nahmen die Hinweise der Polizei an. "Unser Ziel ist es, mit den Teilnehmern auf Augenhöhe zu kommunizieren und sie für die legalen Möglichkeiten des Tunings zu sensibilisieren", betonte Gruner weiter. "Wir haben viel positive Rückmeldungen erhalten und den Wunsch nach einer Fortsetzung dieses Dialogformates gehört."
Aufgrund des großen Erfolgs und der positiven Resonanz der ersten drei Veranstaltungen in Uelzen und Dannenberg (2024) sowie jetzt in Lüneburg wird dieses sicherlich nicht die letzte Veranstaltung in diesem Format gewesen sein. "Wir möchten den Dialog fortsetzen und die Tuning-Community weiterhin über sichere und legale Möglichkeiten informieren", kündigte Polizeikommissar Timo Westerfeld an. Die Polizeiinspektion wird den Termin für die nächste Veranstaltung rechtzeitig bekanntgeben.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen

Kategorien:

Niedersachsen
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