Am 20. Juni 2026 löste der Notruf wegen zwei mutmaßlich in Not geratener Personen im Rhein bei Mannheim und Ludwigshafen einen Großeinsatz aus. Trotz umfangreicher Suche konnten die Personen nicht gefunden werden.
Ein großangelegter Such- und Rettungseinsatz hat am Samstagnachmittag, 20. Juni 2026, Polizei und Rettungskräfte in Mannheim und Ludwigshafen beschäftigt. Hintergrund waren Meldungen über Personen, die im Rhein in eine Notlage geraten sein sollen.
Gegen 15 Uhr informierte ein Passant die Polizei über eine Person, die offenbar im Rhein schwamm. Kurz darauf sei der Kopf der Person nicht mehr zu sehen gewesen. Aufgrund der geschilderten Umstände gingen die Einsatzkräfte zunächst von einer hilflosen Lage aus und leiteten umgehend eine Suchaktion ein.
Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass sich möglicherweise zwei Personen in der Mitte des Rheins befanden und flussabwärts trieben. Mindestens eine der Personen soll dabei um Hilfe gerufen haben.
Die Wasserschutzpolizei Mannheim und Ludwigshafen suchte gemeinsam mit Feuerwehr und DLRG den Fluss ab. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von einem Polizeihubschrauber sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 5.
Trotz der umfangreichen Suchmaßnahmen konnten keine Personen gefunden oder geborgen werden. Die Suche wurde gegen 17 Uhr eingestellt. Nach aktuellem Ermittlungsstand kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die beiden Personen das Ufer aus eigener Kraft erreicht haben und sich in Sicherheit befinden.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Wasserschutzpolizei Ludwigshafen geführt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Verbleib der beiden Personen geben können, werden gebeten sich unter der Tel. 06131 - 6583250 bei der Wasserschutzpolizei in Ludwigshafen zu melden.