Meckenbeuren – Autofahrer bei Kollision mit Lkw tödlich verletzt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Bei einem schweren Frontalzusammenstoß auf der B30 bei Meckenbeuren ist ein 54-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Sein Wagen geriet nach der Kollision mit einem Lkw in Brand. Die Bundesstraße blieb stundenlang voll gesperrt.
Frontalzusammenstoß auf der B30
Am Montagnachmittag (29.06.2026) gegen 14:30 Uhr wurden zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte mit dem Alarmstichwort „Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand“ auf die B30 zwischen Meckenbeuren und Untereschach alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 54-jähriger Ford-Fahrer auf der B30 von Ravensburg in Richtung Meckenbeuren unterwegs, als er auf Höhe Senglingen aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet.
Dort kollidierte sein Pkw frontal mit dem Lkw einer 60-jährigen Fahrerin.
Pkw gerät nach Kollision in Vollbrand
Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Ford in den Grünstreifen geschleudert und geriet sofort in Vollbrand.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte leitete die Feuerwehr umgehend die Brandbekämpfung ein und sicherte gleichzeitig die Unfallstelle ab.
Neben dem brennenden Fahrzeug musste auch ein angrenzendes Buschwerk gelöscht werden, das durch das Feuer ebenfalls in Brand geraten war.
Fahrer stirbt an der Unfallstelle
Der 54-jährige Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte kam für ihn jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die 60-jährige Fahrerin des Lastwagens wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) betreute sowohl die Lkw-Fahrerin als auch Zeuginnen und Zeugen des Unfalls.
Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz
Im weiteren Einsatzverlauf nahm die Feuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe auf, errichtete einen Sichtschutz und unterstützte die Bergung der Fahrzeuge.
Die Feuerwehr Meckenbeuren war mit neun Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften über mehrere Stunden im Einsatz.
Aufgrund des Meldebildes wurden zusätzlich die Feuerwehren aus Tettnang und Ravensburg alarmiert. Neben Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und der PSNV verschaffte sich auch der Kreisbrandmeister vor Ort einen Überblick über die Einsatzlage.
Gutachter untersucht Unfallhergang
Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Verkehrspolizei Ravensburg.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.
Während der Unfallaufnahme blieb die B30 zwischen dem Abzweig Schwarzenbach und der Kreuzung bei Untereschach bis in die Abendstunden vollständig gesperrt. Die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Ravensburg / Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis