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Meerbusch – Schussabgabe nach Messerangriff auf Polizei

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Auf dem Bild ist die Nahaufnahme eines Polizisten zu sehen, der eine Hand an einer Pistole im Holster hat. Der Fokus liegt auf der Waffe und dem Halfter, getragen auf einer dunkelgrünen Hose.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock)

Ein 23-Jähriger hat in Meerbusch zunächst den Fund von Molotow-Cocktails gemeldet und anschließend offenbar die hinzugerufenen Polizisten mit einem Messer angegriffen. Die Beamten setzten ihre Schusswaffe ein und verletzten den Mann.

Am Mittwochabend, 9. September 2026, kam es gegen 20.30 Uhr bei einem Polizeieinsatz in Meerbusch zu einem Angriff auf Polizeibeamte.

23-Jähriger meldet Fund von Molotow-Cocktails

Nach ersten Erkenntnissen klingelte ein 23-jähriger Mann an der Polizeiwache Meerbusch und wollte den Fund von Molotow-Cocktails in der Nähe der Wache melden.
Eine hinzugerufene Streifenwagenbesatzung sollte sich daraufhin den angegebenen Fundort an der Holbeinstraße ansehen.

Mann zieht offenbar direkt ein Messer

Als die Polizeibeamten dort eintrafen, zog der 23-Jährige nach Angaben der Ermittler offenbar unmittelbar ein Messer und attackierte die Einsatzkräfte.
Die Beamten setzten daraufhin ihre Dienstwaffe ein und konnten den Angriff abwehren.
Der 23-Jährige wurde durch einen Schuss verletzt.

Polizisten versorgen verletzten Angreifer

Nach der Schussabgabe versorgten die Beamten den verletzten Mann bis zum Eintreffen eines Notarztes und weiterer Rettungskräfte.
Anschließend wurde der 23-Jährige in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr.

Ermittler gehen von suizidaler Absicht aus

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und Polizei davon aus, dass der 23-Jährige in suizidaler Absicht gehandelt hat.
Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen und zum genauen Ablauf sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Aus Neutralitätsgründen hat das Polizeipräsidium Düsseldorf die weiteren Ermittlungen übernommen.
Bei der Mitteilung handelt es sich um eine gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, der Polizei Düsseldorf und der Polizei Rhein-Kreis Neuss.
Quelle der Polizeinachricht: Staatsanwaltschaft Düsseldorf / Polizei Düsseldorf / Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

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Nordrhein-Westfalen

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