Ein Hund ist nach dem Verschlucken eines mit Rasierklingen präparierten Köders gestorben. Trotz einer Notoperation, bei der zehn Rasierklingen aus dem Magen des Tieres entfernt wurden, überlebte der Hund die schweren Verletzungen nicht.
Eine Meinerzhagenerin erstattete heute Vormittag Anzeige auf der Wache in Meinerzhagen.
Nach Angaben der Hundehalterin hatte ihr Hund am Montagvormittag etwas vom Boden aufgenommen. Obwohl sie den Vorfall bemerkte, konnte sie nicht mehr rechtzeitig eingreifen.
In den darauffolgenden Stunden verschlechterte sich der Zustand des Hundes deutlich. Trotz Not-OP in einer Tierklinik verstarb der Hund in der vergangenen Nacht.
Während der Operation waren insgesamt zehn Rasierklingen sowie eine größere Menge Tatar aus dem Magen entfernt worden.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz aufgenommen und sucht Zeugen. Wer hat in den vergangenen Tagen verdächtige Personen beobachtet, die für das Ausbringen des Köders verantwortlich gewesen sein könnten? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Meinerzhagen unter 02354/9199-0 entgegen.