Monheim am Rhein – 19-Jähriger nach Streit durch Schuss verletzt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
(Symbolbild) (Bildquelle: Geoffrey Fairchild (CC BY 2.0) - (Symbolbild))
Nach einem Streit mit mehreren Personen ist in Monheim am Rhein (NW) am Montagabend, 09.02.2026, ein 19-Jähriger durch eine Schussabgabe verletzt worden. Die Tatverdächtigen sind flüchtig, die Polizei fahndet weiter.
Am 09.02.2026 ist in Monheim am Rhein ein 19-Jähriger nach einem Streit mit mehreren Personen durch eine Schussabgabe verletzt worden. Die Polizei fahndete nach den Tätern, konnte diese bislang aber nicht antreffen.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war Folgendes geschehen:
Eigenen Angaben zu Folge hatte sich zwischen 17 und 18 Uhr ein 19-jähriger Monheimer mit zwei Bekannten an den Tischtennisplatten an der Brandenburger Allee verabredet, um private Differenzen zu klären. Vor Ort erschienen dann jedoch fünf bis sechs Personen, die dem 19-Jährigen alle bekannt waren.
Es kam dann zu einem Streit, der in einer Schussabgabe auf den 19-Jährigen endete. Der Monheimer, der durch den Schuss glücklicherweise nicht schwerer verletzt wurde, flüchtete daraufhin zu in der Nähe wohnenden Angehörigen, von wo aus gegen 18:10 Uhr die Polizei alarmiert wurde.
Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den Tatverdächtigen ein und durchsuchte auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft auch die beiden Wohnungen der Beschuldigten.
Bei ihnen handelt es sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen um zwei in Monheim gemeldete Deutsch-Marokkaner im Alter von 19 und 37 Jahren. Bislang konnten weder die beiden noch die Tatwaffe aufgefunden werden. Bei der Fahndung setzte die Polizei auch einen Personenspürhund sowie Unterstützungskräfte ein.
Kräfte der Feuerwehr der Stadt Monheim am Rhein unterstützten die Spurensicherung der Kriminalpolizei, indem sie den Tatort ausleuchteten.
Der verletzte 19-jährige Monheimer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Kreispolizeibehörde Mettmann