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Mülheim an der Ruhr – E-Bike-Akkus lösen Brand in Keller aus

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Feuerwehrmann steht auf einer Leiter neben dem Dach eines Hauses, aus dem Rauch aufsteigt. Einsatzfahrzeug unten sichtbar.
Zwei Bewohner wurden nach dem Brand zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. (Bildquelle: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)

Mehrere E-Bike-Akkus sind im Keller eines Einfamilienhauses in Mülheim-Saarn in Brand geraten. Ein Rauchwarnmelder machte die beiden Bewohner frühzeitig auf das Feuer aufmerksam, sodass sie das Gebäude selbstständig verlassen konnten. Beide kamen zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus.

Am Donnerstagvormittag, den 03.09.2026, kam es gegen 12:50 Uhr zu einem Brand im Keller eines Einfamilienwohnhauses in der Straße "Am Alten Bahnhof" im Stadtteil Saarn.
Die Bewohner des Hauses wurde durch den im Keller installierten Rauchwarnmelder frühzeitig auf den Brand aufmerksam. Beide Personen konnten das Gebäude daraufhin rechtzeitig verlassen und alarmierten die Feuerwehr.
Die Leitstelle alarmierte beide Löschzüge und den Führungsdienst der Berufsfeuerwehr sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle.

Dichter Rauch dringt aus dem Gebäude

Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatten bereits alle Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen. Aus mehreren Fenstern sowie der offenstehenden Eingangstür drang dichter Rauch.
Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Erkundung in den Keller vor. Der Brandherd konnte in einem Abstellraum lokalisiert werden: In Brand geraten waren mehrere E-Bike-Akkus.
Der Brand konnte innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden.
Auf dem Bild sind die verkohlten Überreste eines Geräts auf einem regennassen Gehweg mit roten Fliesen zu sehen. Das Gerät ist kaum zu erkennen und stark beschädigt.
Mehrere Akkus von E-Bikes waren in Brand geraten. (Bildquelle: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)

Zwei Bewohner ins Krankenhaus gebracht

Im Anschluss belüftete die Feuerwehr das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen.
Die beiden Bewohner wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und zur weiteren Kontrolle in ein Mülheimer Krankenhaus transportiert.
Nach einer abschließenden Kontrolle wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Der Feuerwehreinsatz war nach rund 60 Minuten beendet.

Rauchwarnmelder retten Leben

Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig eine frühzeitige Branderkennung durch Rauchwarnmelder ist. Im Ernstfall verschaffen sie den Bewohnerinnen und Bewohnern wertvolle Zeit, um sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren - so wie es in diesem Fall geschehen ist.
Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr weist daher ausdrücklich darauf hin, Rauchwarnmelder in allen Schlafräumen, Fluren und insbesondere auch in Kellerräumen, zu installieren und deren Funktionsfähigkeit regelmäßig zu überprüfen.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Kategorien:

Nordrhein-Westfalen
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