Mülheim an der Ruhr – Zwei Wohnhäuser nach Brand unbewohnbar
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Der Brand im Dachstuhl erfasste ein weiteres Wohnhaus. (Bildquelle: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)
Ein Dachstuhlbrand hat am Morgen des 07.03.2026 in Mülheim-Saarn (NW) einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Flammen griffen auf ein Nebengebäude über. Zwei Wohnhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen sind derzeit unbewohnbar, verletzt wurde niemand.
Am Samstagmorgen, 07.03.2026, gegen 8:30 Uhr kam es im Mülheimer Stadtteil Saarn zu einem Dachstuhlbrand an einem Wohn- und Geschäftshaus.
Das Feuer brach im Dachbereich des Gebäudes aus und griff auf ein angrenzendes Nebengebäude über. Dichter Rauch und Flammen waren bereits aus größerer Entfernung sichtbar.
Zu Beginn des Einsatzes bestand der Verdacht, dass sich noch eine Person im Gebäude befinden könnte. Eine sofort eingeleitete Menschenrettung ergab jedoch, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.
Im weiteren Verlauf konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung. Ein Übergreifen der Flammen auf ein weiteres Gebäude konnte verhindert werden.
Während des Einsatzes mussten zwei angrenzende Wohnhäuser vorsorglich geräumt werden. Rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner wurden in einem Bus der Mülheimer Verkehrsgesellschaft untergebracht und von der Notfallseelsorge betreut.
Nach aktuellem Stand wurden die beiden Gebäude so stark beschädigt, dass alle 18 Wohnungen derzeit unbewohnbar sind. Verletzt wurde niemand.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und beide Gebäude für weitere Untersuchungen versiegelt.
Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Johanniter-Unfall-Hilfe und Notfallseelsorge im Einsatz. Die Luxemburger Allee war während der Maßnahmen in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr