Eine 99-jährige Rollstuhlfahrerin ist sechs Tage nach einem Unfall auf der Oidn Wiesn in München gestorben. Als sie ein Pferd eines Kutschengespanns streicheln wollte, verfing sich ein Teil des Pferdegeschirrs an ihrem Rollstuhl.
Pferdegeschirr verfängt sich am Rollstuhl
Am Mittwoch, 23. September 2026, befand sich die 99-jährige Münchnerin gegen 14:10 Uhr in Begleitung auf dem Oktoberfest im Bereich der Oidn Wiesn.
Vor einem Festzelt wollte sie ein Pferd eines dort befindlichen Kutschengespanns am Kopf streicheln. Dabei verfing sich ein Teil des Pferdegeschirrs am Rollstuhl. Als das Pferd daraufhin den Kopf anhob, wurde der Rollstuhl umgestoßen und die Frau stürzte zu Boden.
Nachdem ihr wieder in den Rollstuhl geholfen worden war, setzte sie ihren Weg zunächst fort. Kurze Zeit später verschlechterte sich jedoch ihr Gesundheitszustand.
Seniorin stirbt sechs Tage später
Der Sanitätsdienst der Aicher Ambulanz brachte die Seniorin zur Sanitätswache des Oktoberfestes. Nach einer medizinischen Untersuchung durch das Ärzteteam wurde sie in eine Münchner Klinik gebracht.
Dort starb die 99-Jährige am Dienstag, 29. September 2026, sechs Tage nach dem Unfall.
Verkehrspolizei prüft Fremdverschulden
Die Polizei wurde nach eigenen Angaben erst nach dem Tod der Seniorin über den Vorfall informiert. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob ein Fremdverschulden vorliegt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium München