Der tierische Einsatz ereignete sich im Freibad in Nymphenburg. (Bildquelle: Feuerwehr München)
Am 7. März 2026 verirrte sich ein Biber in ein halb gefülltes Schwimmbecken eines Freibads in München-Nymphenburg. Da er das Becken nicht selbst verlassen konnte, wurde die Feuerwehr verständigt. Über eine Holzrampe gelang dem Tier schließlich unverletzt der Ausstieg.
Am Samstagnachmittag hat sich ein Biber in ein halbleeres Schwimmbecken in München verirrt. Aus eigener Kraft konnte er dieses nicht mehr verlassen.
Mitarbeitende des Schwimmbads entdeckten den unerwarteten Schwimmer. Da das Becken nur etwa zur Hälfte gefüllt war, hatte der Biber keine Möglichkeit, aus eigener Kraft das Becken zu verlassen. Bevor die Mietarbeitenden die Feuerwehr zu Hilfe riefen, unternahmen sie bereits eigene Versuche, das Tier aus seiner Misslichen Lage zu befreien.
Dafür bauten sie eine Art Steg, an dem sie zusätzlich eine Leiter befestigten, um den Nager den Ausstieg aus dem Wasser zu ermöglichen. Den Steg nahm das Tier zwar an, mit der Leiter als Ausstiegshilfe zeigte sich der Biber jedoch wenig zufrieden.
Nachdem klar wurde, dass der Biber auf diesem Weg das Becken nicht verlassen würde, verständigten die Angestellten des Freibads die Feuerwehr.
Die alarmierte Besatzung eines Kleinalarmfahrzeugs verschaffte sich zunächst einen Überblick über die Lage. Anschließend bauten die Einsatzkräfte eine Holzrampe, über die der Biber das Becken verlassen konnte. Nach kurzer Bedenkzeit nahm der Nager das Angebot an und verließ augenscheinlich unverletzt - ohne seine Helfer weiter zu beachten - das Becken und setzte seinen Weg fort.
Der momentane Standort des Bibers ist der Feuerwehr nicht bekannt.