Bei der Kollision zweier Güterzüge in München-Milbertshofen ist ein Mann ums Leben gekommen. Durch den Aufprall stürzten zwei Güterwaggons teilweise von einer Brücke auf die darunterliegende Straße. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.
Kollision zweier Güterzüge in der Nacht
In der Nacht zu Samstag (20. Juni 2026) sind im Münchner Stadtteil Milbertshofen zwei Güterzüge kollidiert.
Der Unfall ereignete sich gegen 1.42 Uhr im Bereich der Schleißheimer Straße.
Nach Angaben der Feuerwehr stürzten infolge der Kollision zwei Güterwaggons teilweise von einer Brücke über einer Unterführung ab.
Die Waggons kamen halb auf der Brücke und halb auf der darunterliegenden Fahrbahn zum Stillstand.
Großaufgebot rückt aus
Nachdem die Polizei den Vorfall gemeldet hatte, entsandte die Integrierte Leitstelle umgehend zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle.
Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage. Wegen der Absturzgefahr wurde der Bereich großräumig abgesperrt.
Einsatzkräfte sicherten die beschädigten Waggons gegen weiteres Nachrutschen.
Mann stirbt bei dem Unfall
Im Verlauf der Sicherungsmaßnahmen entdeckten Feuerwehrkräfte eine männliche Person. Der Mann hatte bei dem Unfall tödliche Verletzungen erlitten.
Weitere Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Mehrere Fahrzeuge beschädigt
Durch den Aufprall wurden mehrere geparkte Fahrzeuge erheblich beschädigt.
Da sich zum Zeitpunkt des Unfalls keine weiteren Personen im Bereich der Unterführung aufhielten, blieb es nach Angaben der Feuerwehr bei einem Todesopfer.
Die Einsatzkräfte leuchteten die Unfallstelle aus und unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme. Der Feuerwehreinsatz dauerte bis etwa 9 Uhr am Morgen an.
Bergungsarbeiten dauern an
Die Bergung der beschädigten Güterzüge wird von Spezialkräften der DB InfraGO übernommen. Zur Höhe des entstandenen Schadens machte die Feuerwehr keine Angaben.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Ursache der Kollision aufgenommen.
Die Schleißheimer Straße bleibt im Bereich der Unfallstelle bis auf Weiteres gesperrt.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr München