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München – Feuerwehr rettet Hund aus der Isar

13.03.2026 | 10:15

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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München – Feuerwehr rettet Hund aus der Isar

Ein Strömungsretter sprang in die Isar und rettete den jungen Hund. (Bildquelle: Feuerwehr München)

Ein Hund ist am Donnerstagvormittag, 12.03.2026, am Oberföhringer Isarwehr in München (BY) bei der Jagd nach einer Taube ins Wasser gesprungen. Der Vierbeiner rettete sich auf einen Vorsprung der Wehranlage. Strömungsretter der Feuerwehr brachten ihn schließlich sicher zurück zu seiner Besitzerin.

Am 12.03.2026 gegen 10.35 Uhr wurde die Feuerwehr München zum Isarwehr Oberföhring gerufen, nachdem ein Hund in die Isar gesprungen war.
Der junge Vierbeiner war mit seiner Besitzerin unterwegs, als er eine Taube entdeckte, sich losriss und die Verfolgung aufnahm. An der Brüstung der Wehranlage angekommen sprang der schwarze Weimaraner der Taube hinterher.

Hund rettet sich auf Vorsprung

Der Sprung endete etwa sechs Meter tiefer im rund acht Grad kalten Wasser der Isar. Die Taube entkam, der Hund konnte sich jedoch auf einen Vorsprung des Wehrs retten.
München – Feuerwehr rettet Hund aus der Isar

Der Weimaraner konnte sich auf einen Vorsprung retten, wo er auf Hilfe wartete. (Bildquelle: Feuerwehr München)

Besorgte Passanten hielten die Besitzerin davon ab, selbst ins Wasser zu springen.
Die alarmierte Feuerwehr setzte speziell ausgebildete Strömungsretter ein. An einer Leine gesichert schwamm ein Feuerwehrtaucher zu dem verängstigten Tier.
Nach einer kurzen Kennenlernphase auf dem Vorsprung schwammen Retter und Hund gemeinsam zurück ans Ufer. Dort konnte der Vierbeiner seiner erleichterten Besitzerin übergeben werden.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Über den Verbleib der gejagten Taube liegen keine Informationen vor.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Baden und Schwimmen in der Nähe von Wehranlagen lebensgefährlich sein kann. Unter der Wasseroberfläche können starke Strömungen auftreten, die auch für geübte Schwimmer eine große Gefahr darstellen.

Achtung Lebensgefahr!

Das Baden und Schwimmen in der Nähe von Wehranlagen sind extrem gefährlich. An der Wasseroberfläche nicht zu erkennende Strömungen bedeuten auch für geübte Schwimmer Lebensgefahr. Halten Sie ausreichend Abstand zu vor und nach Einbauten in fließenden Gewässern.

Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr München

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