München – Mitarbeiter nach Unfall auf der Wiesn in Lebensgefahr
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Bei einem Betriebsunfall an einer Schiffsschaukel auf der Oidn Wiesn ist ein 47-jähriger Mitarbeiter schwerst verletzt worden. Sanitäter reanimierten ihn noch am Unfallort, anschließend kam er in eine Münchner Klinik.
Am Sonntag, 04.10.2026, gegen 10:15 Uhr, kam es nach derzeitigem Stand der Ermittlungen auf dem Oktoberfest Festgelände (Oide Wiesn) zu einem Betriebsunfall bei einem Schaustellerbetrieb.
Ein 47-jähriger rumänischer Mitarbeiter des Betriebes wurde hierbei lebensbedrohlich verletzt.
Der Unfall ereignete sich an einer Schiffsschaukel. Der 47-Jährige hatte demnach zunächst zwei Kinder angeschoben und ging anschließend zur Seite.
Eine Augenzeugin berichtete, dass der Mitarbeiter rückwärts wieder in Richtung der Schaukeln gegangen und dabei im Nackenbereich von einer Schaukel getroffen worden sei. Der Mann blieb anschließend regungslos liegen.
47-Jähriger am Unfallort reanimiert
Der verständigte Sanitätsdienst der Aicher Ambulanz begann am Unfallort mit der Erstversorgung sowie Reanimation des Patienten.
Im Anschluss erfolgte über den Rettungsdient in Begleitung eines Notarztes ein Abtransport in eine Münchner Klinik.
Der 47-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und schwebt weiterhin in Lebensgefahr.
Zeugen des Unfalls wurden durch ein hinzubeordertes Kriseninterventionsteam betreut.
Kriminalpolizei ermittelt zum Unfall
Mitarbeiter des Kommissariats 13 der Münchner Kriminalpolizei übernahmen die Ermittlungen vor Ort.
Der Betrieb der Schiffsschaukel wurde nach dem Unfall eingestellt und das Fahrgeschäft durch die Polizei abgesperrt. Die Sprecherin der Wiesn-Schausteller erklärte, dass bislang weder Hinweise auf einen technischen Defekt noch auf Fremdverschulden festgestellt worden seien.
Eine Gefahr für die Fahrgäste des Fahrgeschäftes bestand zu keinem Zeitpunkt.