Der Mann leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)
Am Ostbahnhof in München (BY) ist es am 06.04.2026 zu einem Streit mit anschließendem Widerstand gegen Polizeibeamte gekommen. Ein Hund biss dabei einen Beamten und verletzte ihn leicht. Gegen den 43-Jährigen wird ermittelt.
Am Montagmittag (06.04.2026) hat ein 43-Jähriger einen 27-jährigen Bahnmitarbeiter im Ostbahnhof beleidigt. Anschließend leistete er in der Wache der Bundespolizei gegen die polizeilichen Maßnahmen Widerstand. Dabei wurde ein Beamter durch den Hund des 43-Jährigen verletzt.
Gegen 13 Uhr sind ein 43-jähriger Deutscher und ein 27-jähriger türkischer Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Informationsschalter im Ostbahnhof in Streit geraten. Zuvor soll der Münchner den Bahnangestellten beleidigt haben.
Alarmierte Bundespolizisten trafen den 43-Jährigen - der sich vor Eintreffen der Einsatzkräfte vom Tatort bereits entfernte - erst im U-Bahnbereich an und nahmen ihn anschließend mit seinem kleinen Hund (Norfolk-Terrier) zum Revier im Ostbahnhof mit.
Bei der Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks fand die Streife ein Taschenmesser auf. Gegen die weiteren Maßnahmen der Beamten leistete der Mann Widerstand, weswegen er gefesselt werden musste. Das Tier des 43-Jährigen geriet durch das Geschehen offenbar in Panik und biss einen Beamten ins Bein.
Nach der Festnahme klagte der Münchner über Schmerzen, woraufhin der Rettungsdienst hinzugezogen wurde und den Mann untersuchte. Nachdem die Untersuchung und die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, durfte der 43-Jährige die Dienststelle mit seinem Hund wieder verlassen.
Der Mann muss sich jedoch wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Der gebissene Beamte erlitt leichte Abschürfungen am Bein und war anschließend nicht mehr dienstfähig.