München – Polizeieinsatz nach Bombendrohung im Sozialbürgerhaus
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein 27-Jähriger hat im Sozialbürgerhaus in München behauptet, Sprengstoff bei sich zu haben. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und nahm den Mann fest.
Am Mittwoch (01.07.2026) gegen 13:25 Uhr kam es im Sozialbürgerhaus in der Knorrstraße in München-Milbertshofen zu einem größeren Polizeieinsatz aufgrund einer Bedrohungslage durch einen 27-Jährigen mit serbischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München.
Tatverdächtiger behauptet, Sprengstoff dabei zu haben
Der 27-jährige Tatverdächtige betrat das Foyer des Sozialbürgerhauses und trug einen Rucksack bei sich.
Dabei äußerte er den dortigen Mitarbeitern gegenüber, dass er Sprengstoff dabei habe.
Daraufhin wurde die Polizei umgehend über den Notruf verständigt.
Festnahme ohne Widerstand
Zahlreiche Polizeistreifen fuhren zu der Tatörtlichkeit. Der Tatverdächtige wurde vor dem Gebäude angetroffen und konnte widerstandslos festgenommen werden.
Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen und seiner mitgeführten Sachen konnten keine gefährlichen Gegenstände aufgefunden werden.
Das Motiv für die Tat ist derzeit unbekannt.
Rund 80 Polizeibeamte im Einsatz
Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt.
Das Gebäude wurde von der Polizei durchsucht, wobei keine weiteren verdächtigen Gegenstände aufgefunden wurden.
Die Knorrstraße wurde für die Dauer des Einsatzes zwischen dem Frankfurter Ring und der Max-Diamand-Straße gesperrt.
Es waren circa 80 Polizeibeamte im Einsatz.
Die Mitarbeiter des Sozialbürgerhauses wurden entsprechend polizeilich betreut.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei übernommen.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium München