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Münster – Motorradfahrer auf Hinterrad mit 107 km/h in Kontrolle

29.04.2026 | 15:34

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Motorradfahrer mit Helm fährt mit einem hochgezogenen Vorderreifen auf einer Straße an einem Gebäude vorbei. Der Hintergrund zeigt unscharfe Bau- und Vegetationsmerkmale.

Motorradfahrer macht einen Wheelie auf einer Straße. (Bildquelle: Polizei Münster)

Im Rahmen eines Verkehrskontrolltages in Münster (NW) am Dienstag, 28.04.2026, fiel ein Motorradfahrer besonders auf: Er fuhr mit 107 km/h auf dem Hinterrad. Insgesamt stellte die Polizei hunderte Verstöße fest und führte zahlreiche Kontrollen durch.

Die Polizei Münster hat sich am Dienstag (28.04.2026) an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" mit dem Fokus auf Zweiräder beteiligt. Neben Präventionsarbeit standen intensive Kontrollen im gesamten Stadtgebiet auf dem Programm.
Die Expertinnen und Experten der Verkehrssicherheitsberatung führten Radfahrtrainings mit Kindern sowie Menschen mit Beeinträchtigung durch.
Außerdem kontrollierten Polizisten im Zeitraum von 07:00 bis 19:00 Uhr an 49 Kontrollstellen im Münsteraner Stadtgebiet über 450 Fahrzeuge, darunter auch viele Fahrräder und Kräder. Bei den Örtlichkeiten handelte es sich neben Unfallhäufungspunkten auch um Bereiche, die von Bürgerinnen und Bürgern der Polizei gemeldet wurden.
Die Beamten verzeichneten insgesamt 459 Maßnahmen. Darunter fuhren 297 Verkehrsteilnehmende zu schnell, zwei missachteten rote Ampeln. Bei insgesamt 19 Radfahrenden stellten die Einsatzkräfte fest, dass sie zum Beispiel durch ein Smartphone abgelenkt waren.
Polizisten stoppten zudem 21 Radfahrende, die auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone oder auf der falschen Straßenseite fuhren.
Für besonderes Aufsehen sorgte ein Motorradfahrer: Er passierte die Messstelle auf dem Kappenberger Damm auf dem Hinterrad (einem sog. "Wheelie") mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h bei erlaubten 50 km/h.
Ein Polizist auf dem Motorrad nahm die Verfolgung auf und konnte den Fahrer stoppen. Die Bilanz für das riskante Manöver: Mindestens 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
Die Polizei wird auch weiterhin mit gezielten Kontrollen die Verkehrssicherheit in Münster verstärken.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Münster

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