Nach Schüssen in Bremen – Polizei fahndet nach zwei Verdächtigen
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Osman Sönmez (2) (Bildquelle: Polizei Bremen)
Nach mehreren Schusswaffenvorfällen in Bremen hat die Polizei zwei Tatverdächtige identifiziert, beide sind flüchtig.
Nach den Schusswaffenvorfällen der vergangenen Wochen und der damit verbundenen Verunsicherung in der Bevölkerung haben die Polizei Bremen und die Staatsanwaltschaft weitere entscheidende Ermittlungsschritte erzielt: Zwei Männer konnten als Tatverdächtige identifiziert werden. Beide sind derzeit flüchtig, nach ihnen wird mit Hochdruck gefahndet.
Die Männer stehen im dringenden Verdacht, an den Schusswaffenvorfällen in Walle, in der Neustadt und in Obervieland beteiligt gewesen zu sein. Die Identifizierung ist das Ergebnis intensiver, rund um die Uhr geführter Ermittlungen der Sonderkommission "Fokus".
Bei den Gesuchten handelt es sich um den 35-jährigen türkischen Staatsangehörigen Osman Sönmez sowie den 39 Jahre alten türkischen Staatsangehörigen Ferhat Kocakelci. Sönmez ist etwa 180 Zentimeter groß, wiegt rund 90 Kilogramm, hat dunkle Haare und verändert wiederholt sein äußeres Erscheinungsbild. Kocakelci ist etwa 169 Zentimeter groß, hat schwarze schüttere Haare und trug zuletzt einen Vollbart.

Ferhat Kocakelci (2) (Polizei Bremen)
Die Polizei warnt: Beide Männer gelten als gefährlich. Sprechen Sie die Tatverdächtigen nicht an. Verständigen Sie im Falle eines Antreffens umgehend den Notruf 110.
Staatsanwaltschaft und Polizei fahnden mit Fotos nach den Männern und bitten die Bevölkerung um Mithilfe: Wer Hinweise zum Aufenthaltsort der Gesuchten geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl:
"Von Anfang an habe ich deutlich gemacht: Diese Taten werden mit aller Konsequenz verfolgt. Dass die Soko 'Fokus' nun so schnell einen ersten Erfolg erzielt hat, bestätigt diesen Kurs. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Ermittlerinnen und Ermittlern, die hier unter großem Einsatz hervorragende Arbeit leisten. Die enge Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft zahlt sich aus.
Für die Menschen in den betroffenen Stadtteilen gilt: Wir lassen Gewalt auf offener Straße nicht zu."
Die Ermittlungen der Soko "Fokus" zur vollständigen Aufklärung der Taten und möglicher weiterer Hintergründe dauern derweil an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Bremen