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Nidda – Zwei Tote und sieben Schwerverletzte nach Unfall

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein gelber ADAC-Rettungshubschrauber steht auf einer Fläche, umgeben von zwei roten Feuerwehrfahrzeugen. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen.
Symbolbild (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel)

Bei einem schweren Unfall auf der L3185 bei Ober-Lais sind ein 15-jähriger Fahrer und eine 14-jährige Mitfahrerin ums Leben gekommen. Sechs weitere Jugendliche und ein Arbeiter wurden schwer verletzt. Die Polizei ermittelt unter anderem, wie die Jugendlichen in den Besitz des Mazda gelangten.

Am Mittwoch, 19. August 2026, kam es gegen 13:15 Uhr auf der L3185 bei Ober-Lais, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis, zu einem schweren Verkehrsunfall.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war ein Mazda CX-5 auf der L 3185 in Fahrtrichtung Glashütten unterwegs. Obwohl es sich bei dem Mazda um einen Fünfsitzer handelt, befanden sich insgesamt acht Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren in dem Fahrzeug.
Am Steuer saß ein 15-Jähriger. Wie die Jugendlichen in den Besitz des Fahrzeugs gelangten, ist bislang ungeklärt.

Mazda prallt gegen Anhänger

Im Einmündungsbereich zur K 199 war ein Lkw für Markierungsarbeiten vor einer Verkehrsinsel abgestellt. Vor diesem Lkw befand sich ein Anhänger. Hinter dem Lkw stand ein weiteres Fahrzeug für die Markierungsarbeiten. Medienberichten zufolge war der Arbeitsbereich mit Pylonen abgesichert.
Aus bislang unbekannter Ursache kam der Mazda nach links von seinem Fahrstreifen ab und prallte gegen den Anhänger.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger in den dahinterstehenden Lkw geschoben. Dieser wurde wiederum gegen den dahinter befindlichen Markierungswagen gedrückt. Der Mazda wurde im Frontbereich massiv beschädigt.

15-jähriger Fahrer und 14-Jährige sterben

Für zwei der acht Jugendlichen kam jede Hilfe zu spät. Der 15-jährige Fahrer und eine 14-jährige Mitfahrerin erlitten tödliche Verletzungen. Ersten Informationen zufolge wurde der Fahrer durch die Wucht des Aufpralls im Fahrzeug eingeklemmt.
Die sechs weiteren Jugendlichen wurden schwer verletzt. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser und befanden sich auch am Donnerstag weiterhin in stationärer Behandlung.
Für die Versorgung und den Transport der zahlreichen Verletzten waren unter anderem mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Schwerverletzte wurden teilweise mit den Hubschraubern in Kliniken gebracht.

Drei Arbeiter im Lkw

Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes befanden sich drei Arbeiter im Führerhaus des Lkw.
Ein 53-Jähriger wurde schwer verletzt. Sein 57 Jahre alter Kollege erlitt leichte Verletzungen. Beide kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Der dritte Arbeiter, ein 28-jähriger Mann, blieb unverletzt. Er wurde noch an der Unfallstelle medizinisch untersucht und anschließend entlassen.

Gutachter untersucht Unfallstelle

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen wurde ein Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Die genaue Ursache und der Ablauf des schweren Unfalls sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Die L3185 wurde nach dem Zusammenstoß vollständig gesperrt. Die Sperrung dauerte aufgrund der Rettungsmaßnahmen, Unfallaufnahme und Untersuchungen an der Unfallstelle mehrere Stunden.

Unklar wie Jugendliche an den Mazda gelangten

Ein weiterer Schwerpunkt der Ermittlungen ist die Frage, wie die Jugendlichen in den Besitz des Mazda CX-5 gelangten und wie es dazu kam, dass der 15-Jährige das Fahrzeug steuerte.
Die Polizei machte hierzu bislang keine weiteren Angaben. Auch die Ursache dafür, dass der Mazda von seinem Fahrstreifen abkam, ist noch nicht geklärt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Mittelhessen

Kategorien:

Hessen
Unfälle
Verkehr

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