Oberhausen – Verkehrsunfall und Widerstand gegen Polizei
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Der Fahrer kollidierte beim Ausparken mit zwei Fahrzeugen und leistete bei der Unfallaufnahme Widerstand. (Bildquelle: Polizeipräsidium Oberhausen)
Ein 23-jähriger Fahrer leistet nach einem Unfall Widerstand gegen die Polizei in Oberhausen. Mehrere Beamte wurden leicht verletzt.
Am späten Dienstagabend (26.05.) kam es in Oberhausen zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte.
Gegen 23:35 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung auf der Ruprechtstraße einen Pkw (Dacia), der beim Rangieren mit zwei geparkten Fahrzeugen kollidierte.
Im Rahmen der anschließenden Verkehrskontrolle verhielt sich der 23-jährige Fahrzeugführer mit guineischer Staatsangehörigkeit aggressiv und unkooperativ. Er verweigerte die Angabe seiner Personalien sowie die Aushändigung seiner Fahrerlaubnis und schloss sich in seinem Wagen ein.
Der Mann versuchte anschließend, sich der polizeilichen Maßnahme durch das Anfahren seines Fahrzeugs zu entziehen. Als die eingesetzten Kräfte den Fahrer aus dem Auto holen wollten, leistete dieser erheblichen Widerstand. Dabei kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen mit mehreren Polizeibeamten. Der 23-Jährige musste schließlich aus dem Wagen gezogen, zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Eine Polizeibeamtin und zwei weitere Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt - alle verblieben dienstfähig. Der Tatverdächtige zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu.
Ein freiwilliger Atemalkohol- sowie Drogentest verlief negativ. Nach der Einlieferung in das Polizeigewahrsam wurden gegen den 23-Jährigen Strafverfahren unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs sowie Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Zudem wurde eine Mitteilung an das zuständige Straßenverkehrsamt gefertigt.