Osnabrück – Halter nach zwei Hundebissen in der Stadt gesucht
Redaktion Polizeiticker Deutschland
(Symbolbild) (Bildquelle: Pixabay)
Nach zwei Hundebissen in Osnabrück ermittelt die Polizei gegen unbekannte Hundehalter. In beiden Fällen wurden Passanten verletzt, die Halter entfernten sich jedoch mit ihren Hunden vom Ort des Geschehens.
Mann an Ampel von Hund gebissen
Der erste Vorfall ereignete sich am 5. März gegen 15:45 Uhr an der Ampelkreuzung Bramscher Straße/Hansastraße.
Nach bisherigen Erkenntnissen wartete dort ein 30-jähriger Mann, als ein Radfahrer mit angeleintem Hund an ihm vorbeifuhr. Dabei biss der Hund unvermittelt in das linke Bein des Mannes.
Der Radfahrer setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.
Der Hundehalter wird als etwa 40 Jahre alt beschrieben und trug eine schwarze Jacke. Bei dem Tier soll es sich um einen mittelgroßen Hund, möglicherweise einen Pitbull, gehandelt haben.
Zweiter Angriff auf Fußgängerüberweg
Ein weiterer Vorfall ereignete sich bereits am 2. März gegen 9:25 Uhr am Erich-Maria-Remarque-Ring, Ecke Nonnenpfad.
Eine 64-jährige Frau wartete an einem Fußgängerüberweg, als neben ihr ein Radfahrer mit angeleintem Hund stand. Das Tier biss plötzlich in das linke Bein der Frau.
Statt zu helfen beleidigte der Hundehalter die Frau und fuhr anschließend mit seinem Hund davon.
Der Mann wird als 50 bis 60 Jahre alt beschrieben. Er hatte kurze braune Haare, einen kurzen Bart und trug eine grüne Jacke. Der mittelgroße Hund trug ein weißes Halstuch und könnte ebenfalls ein Kampfhund gewesen sein.
Die Polizei Osnabrück bittet nun Zeugen, die Hinweise zu den beiden Vorfällen oder zu den beteiligten Hundehaltern geben können, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0541/327-2115 entgegen.