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Osterholz-Scharmbeck – 500 Heuballen in Brand geraten

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Feuerwehrmann bekämpft in der Nacht ein Feuer, das große Heuballen erfasst hat. Starker Rauch steigt auf.
Rund 500 Heuballen standen beim Eintreffen der Feuerwehr grossflächig in Vollbrand. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck)

Am Freitag, 14. August 2026, kam es in Osterholz-Scharmbeck zu einem Großbrand von rund 500 Heuballen. Rund 90 Feuerwehrkräfte kämpften mehr als 15 Stunden gegen die Flammen. Wegen starker Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung gewarnt.

Ein Großbrand von rund 500 Heuballen hat die Feuerwehren der Stadt Osterholz-Scharmbeck über 15 Stunden hinweg beschäftigt. Am Freitag (14.8.) um 21:46 Uhr wurden Ortsfeuerwehren Ohlenstedt, Garlstedt und Hülseberg zu dem Brand in der Straße Aßberg im Ortsteil Ohlenstedt alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen die Ballen bereits großflächig im Vollbrand.
Ein rotes Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck steht neben einem großen Feuer aus brennenden Heuballen, das Nacht erleuchtet.
Alle zehn Ortsfeuerwehren der Stadt Osterholz-Scharmbeck waren am Einsatz beteiligt. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck)
Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Dabei gelang es, eine weitere Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Bäume und die umliegende Vegetation zu verhindern. Aufgrund der abgelegenen Lage stellte insbesondere die Versorgung mit Löschwasser eine Herausforderung dar.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde deshalb eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut und zusätzlich Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht. Mit zunehmendem Einsatzverlauf wurde das Kräfteaufgebot deutlich erweitert. Neben den zunächst eingesetzten Ortsfeuerwehren wurden weitere Ortsfeuerwehren der Stadtfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck sowie Kräfte zur Führungsunterstützung und zur Ablösung der Einsatzkräfte hinzugezogen. Im Verlauf des Einsatzes waren schließlich alle zehn Ortsfeuerwehren der Stadt Osterholz-Scharmbeck beteiligt. Rund 90 Einsatzkräfte waren insgesamt im Einsatz. Besonders aufwendig gestalteten sich die Nachlöscharbeiten.
In der Nacht wird ein Feuer auf einem Feld von der Feuerwehr gelöscht. Flammen und Rauch sind deutlich sichtbar.
Zwei Bagger zogen die Ballen auseinander, um versteckte Glutnester abzulöschen. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck)
Zwei Bagger unterstützten die Feuerwehr dabei, die Strohballen auseinanderzuziehen, damit auch tieferliegende Glutnester erreicht und abgelöscht werden konnten. Die enorme Brandlast, die hohen Temperaturen und die lange Einsatzdauer stellten dabei eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte dar. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde im Einsatzverlauf eine amtliche Warnung der Bevölkerung über das Warnsystem MoWaS herausgegeben.
Hintergrund war unter anderem eine erhebliche Rauch- und Geruchsbelastung, die auch in umliegenden Bereichen wahrgenommen wurde. Nach über 15 Stunden konnte gegen Mittag Feuer aus gemeldet werden. Die letzten Einsatzkräfte waren jedoch noch mit abschließenden Arbeiten beschäftigt. Erst um 13:40 Uhr am Somastag konnte auch das letzte Fahrzeug den Einsatz beenden.
Quelle der Polizeinachricht: Freiwillige Feuerwehr Osterholz-Scharmbeck

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