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Osterode – Toter Mann (37) starb durch Schussverletzung

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein gepflasterter Fußgängerweg führt in Richtung einer steinernen Brücke. Umgeben von Bäumen und Grünflächen strahlt die Umgebung Ruhe aus.
Die Fußgängerbrücke in Osterode, in deren Nähe der tote 37-Jährige entdeckt wurde. (Bildquelle: Google Maps)

Nach dem Fund eines toten 37-Jährigen in Osterode steht fest: Der Mann wurde erschossen. Eine Mordkommission ermittelt, doch Täter und Motiv sind weiterhin unbekannt. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Nach dem Fund eines getöteten 37 Jahre alten Mannes in Osterode, sind der Hintergrund und ein mögliches Motiv weiter unbekannt. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang nicht.
Erstmeldung

Osterode – 37-Jähriger tot an Fußgängerweg aufgefunden

Zur Aufklärung des Verbrechens wurde am Montag (12.10.26) eine Mordkommission (MOKO) eingerichtet. Bereits am Wochenende hatten mehrere Ermittlerinnen und Ermittler strukturiert sofort die komplexen Ermittlungen zur Erhellung der Tat und ihrer Hintergründe aufgenommen.
Die umfangreichen Ermittlungen werden seitdem ohne Unterbrechung und mit Hochdruck in alle Richtungen fortgesetzt. Aktuell ist die MOKO u. a. mit der Vernehmung von Zeugen und anderen Personen befasst.
Der 37 Jahre alte Verstorbene stammt aus Herzberg (Landkreis Göttingen). Mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte des Mannes und seiner Angehörigen werden keine weiteren Informationen zu seiner Person mitgeteilt.
Kartenausschnitt markiert den Verbindungsweg zwischen Am Röddenberg und Freiheiter Straße als Tatort in Osterode.
Der getötete Mann wurde an der Fußgängerbrücke über die Söse an der Straße Am Röddenberg in Osterode gefunden. (Bildquelle: Redaktion Polizeiticker)

Neue Erkenntnisse zu Tatzeit und Tatort

Seit Bekanntwerden des Verbrechens gehen beim Polizeikommissariat Osterode täglich zahlreiche Hinweise ein, die fortlaufend ausgewertet werden.
Aufgrund mehrerer von Zeugen mitgeteilter, übereinstimmender Beobachtungen lässt sich die Tatzeit inzwischen auf etwa 01.20 Uhr Samstagnacht eingrenzen.
Bei dem Fundort des Toten handelt es sich laut Ermittlungen der MOKO zudem vermutlich auch um den Tatort. Die intensiven, spurentechnischen Untersuchungen am und rund um den Verbindungsweg zwischen "Am Röddenberg" und "Freiheiter Straße" sind inzwischen abgeschlossen. Die Auswertung des gesicherten Spurenmaterials dauert an.

Obduktion bestätigt Schussverletzung

Zur Klärung der genauen Todesursache ordnete das Amtsgericht Göttingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft noch am Samstag (10.10.26) eine rechtsmedizinische Untersuchung des Leichnams des Getöteten an.
Die Obduktion ergab, dass der 37-Jährige an den Folgen einer Schussverletzung verstarb. Darüber hinaus gehende Details werden aus ermittlungstaktischen Gründen weiterhin nicht veröffentlicht.
Bei der Aufklärung der Gewalttat ist die Polizei auch auf die Unterstützung der Osteroder Bürgerinnen und Bürger angewiesen.

Polizei sucht Zeugen

Zeugen, die in der Tatnacht gegen 01.20 Uhr bzw. kurz davor oder danach im Bereich "Am Röddenberg" und "Freiheiter Straße" verdächtige Personen bzw. Fahrzeuge beobachtet haben, werden deshalb erneut gebeten, sich unter Telefon 05522/5080 beim Polizeikommissariat Osterode zu melden.
Die MOKO weist ausdrücklich darauf hin, dass jede noch so kleine Beobachtung für die Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein kann und bittet deshalb Zeugen, sich ohne Scheu zu melden. Alle Hinweise können rund um die Uhr mitgeteilt werden.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Göttingen

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