Auf der B1n bei Paderborn ist ein Skoda mit einem Sattelzug frontal zusammengestoßen. Der Autofahrer erlitt tödliche Verletzungen. Ersthelfer befreiten ihn noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Fahrzeug.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B1n zwischen den Ausfahrten Diebesweg und der L814 bei Paderborn ist am Montagmorgen ein Autofahrer ums Leben gekommen.
Gegen 7:57 Uhr wurden die Feuerwehren Paderborn und Bad Lippspringe sowie der Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein Skoda Octavia aus bislang ungeklärter Ursache zwischen den Ausfahrten Diebesweg und L 814 auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem Volvo-Sattelzug.
Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte war der schwer verletzte Fahrer des Skoda durch das beherzte Eingreifen anderer Verkehrsteilnehmer bereits aus dem Fahrzeug befreit worden. Rettungsdienst und Notarzt begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen.
Neben zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug wurde auch der Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“, stationiert am Flughafen Münster/Osnabrück, zur Unfallstelle entsandt.
Trotz der umfangreichen Rettungsmaßnahmen erlag der Autofahrer noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.
Die Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab und stellte den Brandschutz mit Pulverlöscher und Strahlrohr sicher.
Das Unfallaufnahmeteam der Polizei sicherte anschließend die Spuren an der Unfallstelle.
Während des morgendlichen Berufsverkehrs kam es auf beiden Fahrtrichtungen zu langen Staus. Der Verkehr wurde in Richtung Bad Lippspringe an der Ausfahrt Diebesweg sowie in Richtung A33 bereits in Bad Lippspringe von der Polizei umgeleitet.
Im Einsatz waren Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd der Feuerwehr Paderborn, der Löschzug Marienloh sowie das Ausbildungsfahrzeug der Feuerwehrschule. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Bad Lippspringe musste nicht mehr tätig werden.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Paderborn