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Person mit Schusswaffe in Hamburger S-Bahn festgenommen

04.05.2026 | 05:40

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Viele runde und zylinderförmige Gegenstände liegen auf einem Tisch. Dazu gehören CO2-Kartuschen und Munition. Im Hintergrund ist ein Bundespolizei-Logo zu sehen.

CO2-Kartuschen und Munition wurden von der Bundespolizei nach der Meldung über eine bewaffnete Person in der S-Bahn sichergestellt. (Bildquelle: Redaktion Polizeiticker Deutschland)

Am Sonntag, 3. Mai 2026, kam es in Hamburg zu einem Polizeieinsatz nach einer gemeldeten Schusswaffe in einer S-Bahn. Ein Mann wurde festgenommen, eine Druckluftwaffe sichergestellt. Verletzt wurde niemand.

Am 03.05.2026 gegen 16:23 Uhr meldeten Bahnreisende dem Mitarbeiter der Örtlichen Aufsicht der S-Bahn im Hamburger Hauptbahnhof, dass sie eine Person mit einer Schusswaffe in einer S-Bahn gesehen hätten. Die S-Bahn der Linie S3 war soeben in Richtung S-Bahnhof Elbbrücken abgefahren. Diese Einsatzmeldung wurde umgehend an die Bundespolizei weitergeleitet.
Durch die Bundespolizei wurde angeordnet, dass die betroffene S-Bahn auf Gleis 2 im S-Bahnhof Elbbrücken angehalten wird. Eingesetzte Streifen der Landespolizei Hamburg sowie der Bundespolizei erreichten den Einsatzort unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten.
Die Abbildung zeigt eine Pistole mit braunem Griff auf einem Papier, das das Logo der Bundespolizei trägt.

Die Bundespolizei reagierte schnell auf eine Meldung über eine bewaffnete Person in der Hamburger S-Bahn. (Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg)

Die S-Bahn, der S-Bahnhof Elbbrücken sowie das unmittelbare Bahnhofsumfeld wurden durch Bundespolizisten in robuster Ausstattung abgesucht. Die gesuchte Person konnte in der Nähe der Straße Zweibrückenstraße angetroffen, gefesselt und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung wurde eine Druckluftwaffe, die zum Verschießen von Metalkugeln geeignet ist, in einer Hosentasche gefunden. Zudem führte der 46-jährige Mann mehrere Gaskartuschen sowie Munition in Form von Metalkugeln mit sich. Die Waffe war beim Antreffen durch die Bundespolizei nicht geladen.
Der rumänische Staatsangehörige wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof zugeführt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1.09. Eine Erlaubnis zum Waffenbesitz konnte der Mann nicht vorweisen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Beschuldigte wieder entlassen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizei kam es zu keiner Bedrohungslage in der S-Bahn, und es wurden keine Bahnreisenden verletzt. Ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz wurde eingeleitet, und die Waffe sowie die Gaskartuschen und Metalkugeln wurden sichergestellt. Das LKA der Landespolizei Hamburg übernimmt die weitere Sachbearbeitung zum Verstoß gegen das Waffengesetz.
Quelle der Polizei-Nachricht: Bundespolizeiinspektion Hamburg

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