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Piding – Vermisster 19-Jähriger nach Bergunfall tot aufgefunden

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Die Szene zeigt mehrere brennende Teelichter, die in einer Linie angeordnet sind. Die Flammen werfen ein warmes Licht und spiegeln sich auf einer glatten, dunklen Oberfläche wider.
(Symbolbild) (Bildquelle: rawpixel.com by freepik)

Ein 19-jähriger Wanderer aus Bayreuth ist am Vorderstaufen tödlich verunglückt. Nach einer groß angelegten Suchaktion mit mehr als 50 Einsatzkräften wurde der Vermisste am Fuderheustein tot aufgefunden.

Tödlicher Bergunfall am Vorderstaufen

Ein 19-jähriger Wanderer aus Bayreuth ist am Vorderstaufen bei Piding tödlich verunglückt. Der junge Mann war am Freitagmorgen (3. Juli) gegen 09:30 Uhr von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet worden, nachdem er nicht zur Arbeit erschienen war.
Arbeitskollegen konnten der Polizei seinen mutmaßlich letzten Aufenthaltsort nennen. Da von einer Notlage ausgegangen werden musste, wurden umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.

Großangelegte Suche mit Hubschraubern, Drohnen und Suchhunden

Gemeinsam mit der Bergwacht durchsuchten Einsatzkräfte das Gebiet rund um den Fuderheustein am Vorderstaufen. Unterstützt wurde die Suche durch drei Drohnen der Grenzpolizei, der Bergwacht und der Bundespolizei sowie zwei Polizeihubschrauber und den Rettungshubschrauber Christoph 14.
Insgesamt waren mehr als 50 Einsatzkräfte sowie drei Alpinhunde von Bergwacht und Polizei im Einsatz. Beteiligt waren unter anderem die Bergwachten Bad Reichenhall, Teisendorf-Anger, Freilassing, Traunstein und Ruhpolding sowie Kräfte der Polizei Bad Reichenhall, der Bundespolizei, der Grenzpolizei und der Polizeihubschrauberstaffel Bayern.

200 Meter abgestürzt

Am späten Freitagnachmittag fanden die Einsatzkräfte den Vermissten nur noch tot an der Nordseite des Berges.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 19-Jährige bereits am Vorabend in den späten Abendstunden über eine rund 200 Meter steile Rinne abgestürzt und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten.
Wegen des schwierigen Geländes wurde der Verstorbene mit einem Polizeihubschrauber geborgen.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Alpine Einsatzgruppe Ost der Grenzpolizeiinspektion Piding unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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Bayern
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