Ein Zug hat am Bahnübergang Auermühle in Ratingen ein Auto erfasst und mehrere Meter mitgeschleift. Der Fahrer konnte den stark beschädigten Wagen mit Unterstützung des Rettungsdienstes selbst verlassen und kam zur Untersuchung ins Krankenhaus.
Am Samstag, den 22. August 2026, kam es gegen 21:15 Uhr auf dem Papiermühlenweg in Ratingen zu einem schweren Verkehrsunfall.
Im Gleisbereich des Bahnübergangs Auermühle wurde ein PKW von einer herannahenden Bahn erfasst, mehrere Meter mitgeschleift und anschließend zur Seite gedrückt.
Fahrer kann schwer beschädigtes Auto selbst verlassen
Der Fahrer des PKW hatte dabei großes Glück im Unglück. Trotz des stark beschädigten Fahrzeugs konnte er dieses mit Unterstützung des Rettungsdienstes aus eigener Kraft verlassen.
Nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort wurde der Fahrer zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert.
Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zugeparkte Straßen behindern Einsatzkräfte
Eine erhebliche Herausforderung stellte die Anfahrt für die alarmierten Einsatzkräfte dar. Aufgrund einer Veranstaltung waren die Straße Auf der Aue sowie der Bereich Auermühle auf längerer Strecke beidseitig dicht zugeparkt.
Für die Einsatzfahrzeuge war ein Durchkommen dadurch nur unter erheblichen Schwierigkeiten möglich. Nur durch hohes fahrerisches Können und Millimeterarbeit gelang es den Fahrern der Großfahrzeuge, Mannschaft und Gerät an die Einsatzstelle zu bringen.
Durch die Behinderungen gingen dabei wertvolle Minuten verloren.
Feuerwehr appelliert an Autofahrer
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge jederzeit freigehalten werden müssen. Gerade bei zeitkritischen Einsätzen können blockierte Straßen die Arbeit der Rettungskräfte erheblich erschweren und wertvolle Zeit kosten.
Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz
Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr vom Standort Mitte, der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Düsseldorf sowie die Polizei des Kreises Mettmann.
Quelle der Nachricht: Feuerwehr Ratingen