Reichenau – Schlittschuhläufer bricht im Eis ein
Reichenau – Schlittschuhläufer bricht im Eis ein
08.01.2026 | 10:54
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Die Feuerwehr warnt vor dem Betreten der Eisflächen. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Reichenau)
Am 07.01.2026 brach ein Schlittschuhläufer auf dem zugefrorenen Gnadensee bei Reichenau (BW) ins Eis ein. Die Wasserschutzpolizei rettete ihn aus dem Wasser. Er wurde unterkühlt an den Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr warnt vor Betreten der Eisflächen.
Am 07.01.2026 beobachteten Passanten am Mittwochmittag, wie eine Person im zugefrorenen Gnadensee zwischen Reichenau und Hegne, Höhe Bruckgraben, eingebrochen war. Die Feuerwehr wurde zur Hilfe gerufen.
Um 14:27 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Konstanz die Freiwillige Feuerwehr Reichenau per Meldeempfänger zum Eisrettungseinsatz. Nach Alarmplan wurden zusätzlich die Feuerwehren Konstanz und Radolfzell sowie das DLRG für die Wasserrettung alarmiert.

Feuerwehr und Wasserschutzpolizei retteten den unterkühlten Mann. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Reichenau)
Noch auf der Anfahrt der Feuerwehr Reichenau konnten Kräfte der Wasserschutzpolizei (WaPo) den eingebrochenen Schlittschuhläufer aus dem Wasser retten und ans Land bringen. Die Feuerwehr hat dann die Person übernommen und zur weiteren Betreuung wegen Unterkühlung an den Rettungsdienst übergeben.
Unter Leitung von Zugführer Johannes Deggelmann waren 17 Feuerwehr-Einsatzkräfte mit dem Mehrzweck- und Führungsfahrzeug und Gerätewagen Transport (GW-T) mit dem Eisrettungsgerät Hansaboard im Einsatz und im Gerätehaus in Bereitschaft.

Der Mann wurde unterkühlt an den Rettungsdienst übergeben. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Reichenau)
Mit vor Ort waren Kräfte der Wasserschutzpolizei, Posten Reichenau des Polizeipräsidiums (PP) Einsatz und der Notarzt mit dem Rettungsdienst des DRK mit zwei RTW. Die zusätzlich alarmierten Einheiten der Feuerwehren Konstanz und Radolfzell sowie das DLRG mit Rettungstauchern konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen und wieder einrücken.
Einsatzende war um 15:00 Uhr.
Die Feuerwehr warnt eindringlich vor dem unvorsichtigen Betreten der Eisflächen. Die Eisflächen des Gnadensees sind nicht überall tragfähig gefroren.
In Richtung Seemitte und an vielen exponierten Stellen unweit des Ufers ist die Eisschicht stellenweise sehr dünn und nicht tragfähig. Dringend abgeraten wird auch vor dem Überqueren des Gnadensees zwischen Reichenau und Allensbach.
Quelle der Polizeinachricht: Freiwillige Feuerwehr Reichenau