Rheinfelden – Grenzübergang wegen Sprengstoffalarm gesperrt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Nach einem Sprengstoffverdacht an einem Auto ist der Autobahngrenzübergang Rheinfelden zwischen Deutschland und der Schweiz am Mittwochnachmittag vollständig gesperrt worden. Sprengstoff-Suchhunde des Schweizer Zolls sollen bei dem Fahrzeug zweimal angeschlagen haben.
Am Mittwochnachmittag, 9. September 2026, läuft am Autobahngrenzübergang Rheinfelden zwischen Deutschland und der Schweiz ein Großeinsatz wegen eines Sprengstoffverdachts.
Die Autobahn ist am Grenzübergang in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Betroffen sind die A861 auf deutscher Seite im Kreis Lörrach sowie die A3 auf Schweizer Seite.
Die Bundespolizei ist im Einsatz. Die Sperrung führt auf beiden Seiten der Grenze zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet.
Verdächtiges Auto bei Einreise in die Schweiz kontrolliert
Gegen 13 Uhr wurde ein in Deutschland zugelassenes Auto kontrolliert, das aus Deutschland kommend in die Schweiz einreisen wollte.
Bei der Kontrolle fiel auf, dass gegen den Halter des Fahrzeugs ein Verdacht im Zusammenhang mit einer Straftat vorlag. Dieser soll von der Polizei in Baden-Württemberg in einem grenzüberschreitenden Schengen-Fahndungssystem hinterlegt worden sein.
Sprengstoff-Suchhunde schlagen zweimal an
Dabei sollen Sprengstoff-Suchhunde des Schweizer Zolls zweimal positiv angeschlagen haben.
Ob sich tatsächlich Sprengstoff in dem Fahrzeug befindet, war zunächst nicht bestätigt. Ebenso war unklar, ob möglicherweise eine zündfähige Vorrichtung vorhanden ist oder ob gegebenenfalls Sprengstoff transportiert wurde.
Offiziell bestätigt war zunächst vor allem der laufende Einsatz der Bundespolizei und die Sperrung des Grenzübergangs.
Deutsche Sprengstoffexperten untersuchen Fahrzeug
Zur weiteren Überprüfung des verdächtigen Fahrzeugs wurden Sprengstoffexperten aus Deutschland hinzugezogen. Die Bundespolizei leistet dabei Amtshilfe mit einem spezialisierten Sprengstoff-Team.
Das Fahrzeug soll von den Experten genau untersucht werden. Bis zum Abschluss dieser Maßnahmen bleibt zunächst offen, ob tatsächlich Sprengstoff gefunden wird.
A861 und Schweizer A3 betroffen
Aus Sicherheitsgründen wurde der Autobahngrenzübergang vorsorglich in beide Richtungen gesperrt.
Auf deutscher Seite betrifft die Maßnahme die A861, auf Schweizer Seite die A3. Auf den betroffenen Autobahnen und den Ausweichstrecken kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach ersten Informationen könnte die Sperrung bis in den frühen Abend andauern.
Der Einsatz dauert an.
Quelle der Nachricht: Bundespolizei / Redaktion