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Rosenheim – Drei Jugendliche bei Verpuffung schwer verletzt

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht steht frontal auf einer Straße. Im Inneren ist eine reflektierende Jacke sichtbar.
Symbolbild (Bildquelle: Polizei Mettmann)

Drei 14-jährige Jugendliche sind bei einer Verpuffung in Rosenheim verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sie mit pyrotechnischen Chemikalien hantiert und offenbar versucht, Feuerwerkskörper herzustellen.

Am Samstagabend, 22. August 2026, kam es gegen 19 Uhr in einem Gebäude an der Aisinger Straße in Rosenheim zu einer heftigen Verpuffung.
Nach bisherigen Erkenntnissen hantierten drei 14-jährige Jugendliche mit Chemikalien beziehungsweise pyrotechnischen Stoffen. Offenbar wollten sie selbst Feuerwerkskörper beziehungsweise Böller herstellen.
Beim Zusammenmischen der Substanzen kam es zu einer unkontrollierten Reaktion und einer Verpuffung.

Zwei Jugendliche schwer verletzt

Alle drei Jugendlichen wurden bei dem Vorfall verletzt.
Ein 14-Jähriger erlitt großflächige Verbrennungen zweiten Grades. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Ein zweiter Jugendlicher erlitt schwere Verletzungen beziehungsweise Verbrennungen an den Beinen. Er wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik nach München gebracht.
Der dritte 14-Jährige wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.

Großaufgebot von Rettungskräften

Polizei und Rettungsdienst rückten mit zahlreichen Einsatzkräften zur Aisinger Straße aus. Neben mehreren Rettungswagen und Notärzten war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Feuerwehrkräfte sicherten den Einsatzbereich. Nach den bisher veröffentlichten Informationen entstand durch die Verpuffung kein größerer Gebäudebrand.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls aufgenommen.
Dabei soll insbesondere geklärt werden, welche Stoffe die Jugendlichen verwendeten, woher diese stammten und was genau sie damit herstellen wollten.
Nach dem bisherigen Stand deutet vieles darauf hin, dass die Jugendlichen mit pyrotechnischen Chemikalien experimentierten und dabei die folgenschwere Verpuffung auslösten.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle der Nachricht: Polizei Bayern

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