In einer Hundefutterverpackung waren die Marihuana-Blüten versteckt. (Bildquelle: Hauptzollamt Rosenheim)
Am Freitag, 31. Januar 2026, stellte der Zoll am Grenzübergang Walserberg bei Rosenheim rund 100 Gramm Marihuana sicher. Ein 40-jähriger Mann hatte die Drogen in einer Hundefutterpackung versteckt.
100 Gramm Marihuana fand der Traunsteiner ZOLL vor kurzem bei der Kontrolle eines aus Österreich kommenden Peugeot 308 unmittelbar nach dem Grenzübergang Walserberg. Obwohl die Zöllnerinnen und Zöllner gleich zu Beginn der Kontrolle einen starken Geruch nach Marihuana wahrgenommen hatten, äußerte der ungarische Staatsangehörige auf Befragen, er hätte keine Betäubungsmittel bei sich.
Er zeigte zur Erklärung einen leeren Plastikbehälter, der nach Marihuana roch. Im Rahmen der Fahrzeugkontrolle entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner das Marihuana, in Form von ganzen getrockneten Blüten, in einer Hundefutter-Originalverpackung im Fußraum hinter dem Beifahrersitz.
Darin befand es sich zusammen mit Hundefutter, eingepackt in einer durchsichtigen Tüte. Gegen den 40-Jährigen leitete das Hauptzollamt Rosenheim noch vor Ort ein Strafverfahren ein und stellte die 100 Gramm sicher. Als Sicherheitsleistung wurde ein Betrag in Höhe von 500 Euro einbehalten.
Dies ist nur einer von vielen Aufgriffen in den letzten Wochen und Monaten. "Aufgriffe von Cannabis stehen fast schon auf der Tagesordnung unserer Kontrolleinheiten. Die nun sichergestellte Menge von 100 Gramm hätte für etwa 300 Joints ausgereicht.
Was offensichtlich manchen nicht klar ist: Die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Cannabis ist weiterhin verboten.", so Pressesprecherin Marion Dirscherl vom Hauptzollamt Rosenheim.
Quelle der Polizeinachricht: Hauptzollamt Rosenheim