Ruppertshofen – Kind (1) von Radlader erfasst und schwer verletzt
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Ruppertshofen hat ein Achtjähriger mit einem Radlader seinen einjährigen Bruder erfasst und überrollt. Das Kleinkind erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Ruppertshofen im Ostalbkreis ereignete sich am Dienstagabend, 15.9.2026, gegen 19.30 Uhr ein schwerer Unfall.
Einjähriger gerät unter Radlader
Ein achtjähriger Junge war auf dem Gelände mit einem Radlader unterwegs. Sein einjähriger Bruder kam währenddessen zwischen zwei abgestellten Fahrzeugen hervor und befand sich nach den bisherigen Erkenntnissen außerhalb des Sichtbereichs des Achtjährigen.
Der Radlader erfasste das Kleinkind und überrollte es.
Der Vater der beiden Kinder arbeitete zu diesem Zeitpunkt in der Nähe und beobachtete den Unfall.
Rettungshubschrauber bringt Kind in Klinik
Polizei und Rettungsdienst wurden nach dem Unfall alarmiert. Der einjährige Junge erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Nach vorliegenden Informationen bestand keine Lebensgefahr. Nähere Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand des Kindes machte die Polizei nicht.
Die Eltern machten sich nach dem Unfall auf den Weg ins Krankenhaus. Der achtjährige Bruder wurde zunächst von seinen Großeltern betreut.
Umstände des Unfalls werden untersucht
Wie es dazu kam, dass der Achtjährige den Radlader auf dem landwirtschaftlichen Anwesen fahren konnte, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Die Polizei untersucht die genauen Umstände des Unglücks. Gegen den Achtjährigen selbst wird aufgrund seines Alters nicht strafrechtlich ermittelt.
Der Vorgang soll der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden. Dort soll nach auch geprüft werden, ob im Zusammenhang mit dem Unfall weitere strafrechtlich relevante Aspekte eine Rolle spielen könnten, insbesondere hinsichtlich einer möglichen Verletzung der Aufsichtspflicht.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.