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Schmelz – Polizei fahndet nach entflohenem Strafgefangenen

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Mann mit kurzen Haaren und Schnurrbart blickt in die Kamera vor einem neutralen Hintergrund.
Die Polizei sucht den Häftling Mario Stegnitz, der bei einer Ausführung in Schmelz entkam. (Bildquelle: Landespolizeidirektion Saarland)

Ein 44-jähriger Strafgefangener ist während einer genehmigten Ausführung in Schmelz geflüchtet. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Mann und warnt davor, ihn anzusprechen oder als Anhalter mitzunehmen.

Die Polizei sucht den entwichenen Strafgefangenen Mario Stegnitz. Der 44-Jährige flüchtete am Dienstag gegen 15:00 Uhr im Rahmen einer genehmigten Ausführung im Bereich Schmelz. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und warnt zugleich vor einer direkten Kontaktaufnahme mit dem Mann.
Herr Stegnitz verbüßt derzeit eine langjährige Freiheitsstrafe. Nach Angaben der Polizei entwich er während einer genehmigten Ausführung. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen wurden unmittelbar eingeleitet und dauern weiterhin an.
Die Person wird folgendermaßen beschrieben:
  • 192 cm groß
  • schlanke Statur
  • schwarze Haare
  • schwarzer Oberlippenbart
  • braune Augen
  • Narbe am rechten Oberschenkel
  • Tätowierung am linken Unterarm
  • trug ein cremefarbenes T-Shirt, eine lange hellblaue Jeans sowie weiße Turnschuhe der Marke Nike

Hintergrund

Mario Stegnitz wurde 2011 wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
Demnach soll Stegnitz gemeinsam mit einem Komplizen im Jahr 2010 in Schmelz durch ein Kellerfenster in das Haus einer 77-jährigen Rentnerin eingedrungen sein. Als die Frau die Einbrecher überraschte, soll sie von den beiden Tätern mit einem Pullover erdrosselt worden sein. Beide Männer wurden im Jahr 2011 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Wie dem 44-Jährigen die Flucht während der genehmigten Ausführung gelang, ist bislang nicht bekannt.

Hinweise der Polizei

Die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren.
Sachdienliche Hinweise zum Aufenthalt der Person nimmt die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer 0681/9321-233 entgegen.
Bei Sichtkontakt oder Antreffen der Person bittet die Polizei, sofort den Notruf 110 zu wählen. Eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Gesuchten ist auf jeden Fall zu unterlassen. Zudem weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, keine Anhalter mitzunehmen. Quelle der Polizeinachricht: Landespolizeidirektion Saarland

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