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Schwelm – Feuerwehr befreit eingeklemmte Hündin

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Mann beugt sich zwischen zwei eng stehenden Wänden, um einen Hund zu retten. Der Hund befindet sich tief in dem schmalen Spalt.
Hündin Maja hatte sich in einem nur rund 30 Zentimeter breiten Spalt unter einer Garage verkeilt. (Bildquelle: Feuerwehr Schwelm)

Hündin Maja ist am Sonntagvormittag in Schwelm unter einer Garage stecken geblieben. Sie hatte sich in einem nur rund 30 Zentimeter breiten Spalt verkeilt und konnte schließlich mit Unterstützung der Feuerwehr und eines Familienbekannten unverletzt befreit werden.

Maja hatte sich ihren Sonntagsvormittag sicherlich anders vorgestellt. Statt eines entspannten Kontrollgangs auf dem heimischen Grundstück in der August-Bendler-Straße endete ihr Ausflug in einer ziemlich misslichen Lage - und rief die Feuerwehr auf den Plan.

Hündin unter Garage eingeklemmt

Wie gewohnt wollte die Hündin bei ihrem Kontrollgang natürlich auch den Bereich hinter und unter den Garagen erkunden. Auf dem Rückweg blieb Maja jedoch mit ihrer Hüfte unter der Bodenplatte einer Garage stecken und kam weder vor noch zurück.
Die Familie und Freunde versuchten zunächst gemeinsam, die Hündin aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Doch die ersten Versuche blieben erfolglos. So wurden um 10:25 Uhr die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schwelm alarmiert.
Vor Ort bot sich den Einsatzkräften eine besondere Herausforderung: Maja hatte sich mit ihrer Hüfte zwischen zwei Wänden in einem gerade einmal rund 30 Zentimeter breiten Spalt verkeilt. Zusätzlich war ihr Hinterteil unter der Bodenplatte der Garage festgeklemmt.
Ein Feuerwehrmann von der Feuerwehr Schwelm beugt sich vor eine Ziegelmauer, um einen Spalt zu überprüfen. Der Mann trägt eine feuerfeste Jacke mit reflektierenden Streifen, und der Boden ist betoniert.
Gemeinsam mit einem Bekannten der Familie gelang es der Feuerwehr, Maja aus ihrer misslichen Lage zu befreien. (Bildquelle: Feuerwehr Schwelm)

Gemeinsam gelingt die Befreiung

Während Frauchen ihrer vierbeinigen Begleiterin beruhigend zusprach, gingen die Einsatzkräfte mit viel Ruhe, Geduld und Fingerspitzengefühl vor. Auch ein vorsichtiger Versuch, Maja mithilfe eines Besenstiels etwas zu bewegen, brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg.
Schließlich kam die entscheidende Hilfe aus den Reihen der Familie: Ein Bekannter, der selbst sehr schlank ist, konnte sich so positionieren, dass er Maja unter ihrem Hinterteil vorsichtig aus ihrer misslichen Lage herausschieben konnte. Gemeinsam gelang es schließlich, die Hündin zu befreien.
Und dann hieß es: Auf eigenen Pfoten zurück zu Frauchen.
Ein Feuerwehrmann in Uniform kniet draußen neben zwei Personen und einem Hund. Im Hintergrund sind Wohngebäude zu sehen.
Wieder auf eigenen Pfoten: Hündin Maja freut sich über ihr Befreiung durch die Feuerwehr. (Bildquelle: Feuerwehr Schwelm)
Maja hatte die aufregende Situation offenbar gut überstanden. Zur Belohnung und natürlich auch, um den Schrecken erst einmal zu verdauen, gab es anschließend einen wohlverdienten Snack.
Für die Einsatzkräfte endete der tierische Einsatz damit ebenfalls besonders schön: Maja hat an diesem Vormittag nicht nur ihre Freiheit zurückbekommen, sondern gleich noch neue Freunde bei der Feuerwehr gefunden. Und eines ist sicher: Zu einem Besuch auf der Wache um die Ecke darf sie jederzeit gerne wieder vorbeischauen.
Ein tierischer Einsatz mit einem besonders schönen Ausgang - und ein Sonntag, der für Maja, ihre Familie und die Feuerwehr Schwelm mit einem glücklichen Ende ausging.
Die Feuerwehr Schwelm war mit fünf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen bis etwa 11:00 Uhr im Einsatz.
Quelle der Polizeinachricht: Feuerwehr Schwelm

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