Sipplingen – Vierjähriges Kind nach Zugunfall verstorben
Redaktion Polizeiticker Deutschland
(Symbolbild) (Bildquelle: mdjaff by Freepik)
Am 9. Mai 2026 kam es an einem Bahnübergang in Sipplingen zu einem tödlichen Unfall, bei dem ein vierjähriges Kind von einem Regionalexpress erfasst wurde. Das Mädchen erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
Bei einem schweren Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in der Ortsmitte von Sipplingen hat ein vierjähriges Kind sein Leben verloren. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge befuhr das Mädchen mit einem Laufrad kurz vor 19:30 Uhr trotz geschlossener Halbschranken den Bahnübergang an der Seestraße und wurde dabei von einem herannahenden Regionalexpress erfasst.
Trotz einer Gefahrenbremsung des Zuges erlitt die Vierjährige lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort erlag sie in der Nacht ihren schweren Verletzungen.
Neben der örtlichen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und einem Notfallmanager der Deutschen Bahn waren auch Betreuungskräfte des Sanitätsdienstes und der Psychosozialen Notfallversorgung am Einsatzort, um sich um Angehörige, Zeugen und die rund 65 Zugfahrgäste zu kümmern. Von den Insassen wurde nach derzeitigem Stand niemand körperlich verletzt.
Zeugenaufruf
Die Verkehrspolizei Ravensburg hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs übernommen und bittet mögliche weitere Zeugen, sich unter Tel. 0751/803-0 zu melden.
Die Bundespolizei war ebenfalls am Unfallort und unterstützte die Unfallermittlungen.
Quelle der Polizei-Nachricht: Polizeipräsidium Ravensburg