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Sottrum – Gefahrgut-Transporter explodiert auf A1

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein ausgebranntes Fahrzeug steht auf der Autobahn, umgeben von Löschschaum. Der Himmel ist beim Sonnenaufgang sichtbar.
Der mit Gefahrstoffen beladene Kleintransporter wurde durch die Explosion schwer zerstört. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Auf der A1 bei Sottrum ist ein mit Gefahrstoffen beladener Kleintransporter explodiert und in Brand geraten. Fahrzeugteile wurden über beide Fahrstreifen geschleudert, zudem wurde eine Lärmschutzwand erheblich beschädigt. Der Fahrer konnte sich selbst retten, verletzt wurde niemand.

Kleintransporter mit Gefahrstoffen explodiert auf Autobahn

Am frühen Freitagmorgen, 25.9.2026, wurden die Feuerwehren Sottrum und Posthausen gegen 5:30 Uhr zu einem brennenden Kleintransporter auf die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich kurz vor der Anschlussstelle Stuckenborstel.
Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauch- und Flammenentwicklung sichtbar. Nach ersten Erkenntnissen war es an dem mit Gefahrstoffen beladenen Transporter zu einer Explosion gekommen. Die Detonation war auch in den Ortschaften Sottrum und Stuckenborstel zu hören.
Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein großflächiges Trümmerfeld. Fahrzeugteile waren über beide Fahrstreifen verteilt worden, sodass die Autobahn unmittelbar nach Eintreffen der ersten Kräfte in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden musste. Auch die Lärmschutzwand wurde durch die Explosion erheblich beschädigt.
Ein Feuerwehrmann im Vordergrund schaut auf ein brennendes Fahrzeug auf einer nächtlichen Autobahn. Rauch steigt aus dem Fahrzeug auf.
Die Feuerwehr bekämpfte den Brand wegen der Gefahrstoffe zunächst aus sicherer Entfernung. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

600-Liter-Sauerstofftank an Bord

Da die genaue Beladung des Fahrzeugs sowie der Zustand der transportierten Gasbehälter zunächst unklar waren, gingen die Einsatzkräfte mit besonderer Vorsicht vor. Unter anderem befand sich ein rund 600 Liter fassender Sauerstofftank an Bord.
Die Brandbekämpfung erfolgte daher zunächst aus größerer Entfernung mit einem B-Hohlstrahlrohr, um die notwendige Sicherheitsdistanz einzuhalten und gleichzeitig eine ausreichende Wurfweite zu erzielen.
Parallel bereiteten die Einsatzkräfte einen Schaumeinsatz vor, der nach ersten Löscherfolgen durchgeführt wurde. Um ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle vorzuhalten, ließ der Einsatzleiter zusätzlich die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Stuckenborstel und Hassendorf nachalarmieren.
Gegen 7:00 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Kurze Zeit später war der Brand vollständig gelöscht, sodass die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnten.
Mehrere Feuerwehrleute sind bei Nacht auf einer Autobahn zu sehen, während sie ein offensichtlich brennendes Fahrzeug löschen, das Rauch erzeugt.
Nach der Explosion blieb auf der A1 ein großflächiges Trümmerfeld zurück. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

Fahrer kann sich selbst retten

Der Fahrer des Transporters konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Trotz der Explosion und der umherfliegenden Fahrzeugteile wurde, wie durch ein Wunder, niemand verletzt.
Die Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch mehrere Verkehrsteilnehmer erschwert, die keine ordnungsgemäße Rettungsgasse gebildet hatten.
Ein beschädigtes Metallstück liegt auf dem Seitenstreifen einer Straße, im Hintergrund sind Gras und eine Leitplanke zu sehen.
Fahrzeugteile lagen auf beiden Fahrbahnen der A1 und beschädigten auch die Lärmschutzwand. (Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme))

26 Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz waren die Feuerwehren Sottrum, Stuckenborstel, Hassendorf und Posthausen mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften sowie der Gemeindebrandmeister. Darüber hinaus waren mehrere Streifen der Autobahnpolizei vor Ort.
Ebenfalls informiert wurden der Leiter des Gefahrgutzuges des Landkreises Rotenburg (Wümme) sowie die Untere Wasserbehörde. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Zur Schadenshöhe sowie zur Ursache der Explosion kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die weiteren Ermittlungen liegen bei der Polizei.
Quelle der Polizeinachricht: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)

Kategorien:

Niedersachsen
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