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Stade – Ermittlungen nach Schüssen mit sechs Toten dauern an

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Ein Polizist in Uniform steht in einer gefliesten Zelle, während ein Mann mit dem Kopf in der Hand auf einer Bank sitzt.
Symbolbild (Bildquelle: Bundespolizeidirektion München)

Nach den tödlichen Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade dauern die Ermittlungen an. Das Verfahren wird derzeit gegen drei Personen wegen des Verdachts des Mordes geführt. Weitere Details wollen die Ermittler derzeit nicht bekannt geben.

Nach den Schüssen in einer Jugendhilfeeinrichtung am 29. Juni 2026 dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stade und der Polizei weiterhin an.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird das Ermittlungsverfahren derzeit gegen alle drei beteiligten Personen wegen des Tatvorwurfs des Mordes geführt.
Ob und gegen welche Personen nach Abschluss der Ermittlungen tatsächlich Anklage erhoben wird und welche konkreten Tatvorwürfe bestehen, könne erst nach Abschluss des Verfahrens entschieden werden.
Eine mögliche Tatbeteiligung der beiden beteiligten Frauen ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Nach derzeitigem Stand besteht gegen sie jedoch kein dringender Tatverdacht, weshalb am vergangenen Dienstag kein Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt wurde.
Zu Berichten über mögliche Vorverurteilungen des mutmaßlichen Schützen erklärte die Staatsanwaltschaft, dass hierzu derzeit keine eigenen Erkenntnisse vorlägen. Entsprechenden Hinweisen aus Medienberichten werde im Rahmen der vorgesehenen internationalen Zusammenarbeit in Strafsachen nachgegangen.
Auch die genauen Abläufe der Tat sowie deren Hintergründe werden weiterhin untersucht.
Zum Schutz der laufenden Ermittlungen und eines möglichen späteren Strafverfahrens wollen Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit keine weiteren Einzelheiten bekannt geben.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeiinspektion Stade / Staatsanwaltschaft Stade

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Stade – Neue Erkenntnisse nach Bluttat in Jugendhilfeeinrichtung

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