Am Samstag, dem 10. August 2019, wurde durch Zeugen eine in der Elbe am Strand von Abbenfleth treibende männliche Wasserleiche gemeldet und von Einsatzkräften von DLRG und Feuerwehr geborgen.
Der Unbekannte hatte sich dort offenbar mit einem selbstgebauten Sprengsatz das Leben genommen. Trotz umfangreicher Ermittlungen auch in der Öffentlichkeit in den Zeitungen, in den sozialen Medien und im Fernsehen konnte die Identität des Mannes lange nicht geklärt werden.
Mitte Januar diesen Jahres meldete sich eine Zeugin bei der Hamburger Polizei, die ihren allein und zurückgezogenen Halbbruder aus Hamburg-Altona als vermisst meldete. Den Ermittlern der Hamburger Polizei gelang es dann nach einem Abgleich mit der bundesweiten Datenbank über vermisste Personen und unbekannte Tote eine Verbindung zu dem Stader Fall herzustellen.
Ein DNA-Abgleich brachte dann nun schließlich Gewissheit und es konnte nachgewiesen werden, dass es sich bei dem Unbekannten aus Abbenfleth um dem gesuchten 47-jährigen Hamburger handelt. Warum und wie sich dieser im August nach Stade begeben und sich dort das Leben genommen hatte, konn