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Stemwede – Fahndung nach entflohenem Straftäter aus Klinik

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Stemwede – Fahndung nach entflohenem Straftäter aus Klinik
Die Polizei fahndet derzeit nach dem 43-jährigen Straftäter, der aus der Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem geflohen ist. (Bildquelle: Polizei Minden-Lübbecke)

Die Polizei fahndet nach einem 43-jährigen Straftäter, der aus einer Maßregelvollzugsklinik in Stemwede nicht von einem genehmigten Freigang zurückgekehrt ist. Der Mann gilt als gefährlich. Hinweise deuten darauf hin, dass er sich im Raum Hagen oder Ennepe-Ruhr-Kreis aufhalten könnte.

Die Polizei fahndet derzeit öffentlich nach einem 43-jährigen Straftäter, der aus der Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem in Stemwede entwichen ist.
Der Mann kehrte am Samstag, 13. Juni 2026, nach einem genehmigten Freigang nicht in die Fachklinik für psychisch erkrankte oder suchtmittelabhängige Straftäter zurück. Seit Samstagabend gilt er als vermisst.
Nach bisherigen Ermittlungen könnte sich der Gesuchte im Raum Hagen, Gevelsberg, Ennepetal oder allgemein im Ennepe-Ruhr-Kreis aufhalten. Sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt.

Personenbeschreibung

Bei dem Gesuchten handelt es sich um den 43-jährigen Vitalij K.
  • Männlich, 43 Jahre alt
  • Etwa 1,66 Meter groß
  • Rund 85 Kilogramm schwer
  • Kräftige Statur
  • Kurze blonde Haare
  • Blaue Augen
  • Tätowierung am rechten Oberarm
  • Tätowierungen am Rücken
  • Narbe am rechten Oberschenkel
  • Humpelt stark
  • Deutsch-kasachischer Staatsangehöriger
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass der Mann möglicherweise bewaffnet ist.
Stemwede – Fahndung nach entflohenem Straftäter aus Klinik
Der Mann war in Haft, weil er unter anderem auf einen Polizisten geschossen hatte. (Bildquelle: Polizei Minden-Lübbecke)

Vorherige Straftaten und Verurteilung

Hintergrund der Fahndung ist eine Verurteilung des Mannes durch das Landgericht Hagen im Jahr 2021. Damals wurde er wegen versuchten Totschlags, Drogenhandels und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt.
Den Ermittlungen zufolge war der Deutsch-Kasache am 5. Mai 2020 in Gevelsberg in eine Polizeikontrolle geraten. Er soll unter Drogeneinfluss gestanden und Heroin sowie Kokain mitgeführt haben.
Während der Kontrolle griff er nach Angaben der Behörden Polizeibeamte an, zog eine Schusswaffe und schoss auf Einsatzkräfte. Ein Beamter wurde getroffen, überlebte jedoch dank seiner Schutzweste.
Nach einer anschließenden Flucht wurde der Mann von einem Spezialeinsatzkommando gestellt und durch einen Schuss in den Oberschenkel verletzt. Die Verletzung gilt als Ursache seiner heute noch auffälligen Gehbehinderung.

Zeugenaufruf – Die Polizei fragt:

  • Wer kann Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort des Gesuchten machen?
  • Wer hat den 43-Jährigen seit seinem Verschwinden gesehen?
  • Wer kann Hinweise zu möglichen Aufenthaltsorten im Raum Hagen, Gevelsberg, Ennepetal oder dem Ennepe-Ruhr-Kreis geben?

Wichtiger Hinweis der Polizei

Der Gesuchte könnte bewaffnet sein. Sprechen Sie ihn nicht an und verständigen Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Minden-Lübbecke / Polizei NRW Fahndung

Kategorien:

Nordrhein-Westfalen
Fahndungen
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