(Symbolbild) (Bildquelle: TickerMedia AG)
Am Dienstag, 10.02.2026, wurde an der Stralsunder Nordmole (MV) ein 74-jähriger Mann tot geborgen. Nach bisherigen Erkenntnissen war er auf eine Eisfläche getreten, eingebrochen und vermutlich ertrunken. Die Polizei geht von einem Unfall aus und warnt eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen.
Am 10.02.2026 um 14:05 Uhr wurde der Polizei gegen 11:30 Uhr eine leblose Person an der Stralsunder Nordmole gemeldet.
Ein 74-jähriger Deutscher aus Braunschweig wurde durch die Feuerwehr geborgen. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, um die genauen Umstände des Todes aufzuklären.
Aufgrund der Auffindesituation könnte es sich bei der bestehenden Eisdecke auf dem Wasser um ein Unfallereignis handeln. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen habe der nun Verstorbene die Eisfläche betreten, sei dann im Eis eingebrochen und letztlich vermutlich ertrunken.
Demzufolge ist nach derzeitigem Kenntnisstand von einem Unfallgeschehen auszugehen.
Weitere Umstände werden im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens ermittelt.
Es wird ausdrücklich davor gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Eltern werden gebeten, besonders auf Kinder und Jugendliche zu achten und sie über die Gefahren aufzuklären.
Im Falle eines Einbruchs besteht aufgrund der Wassertemperaturen und der Eisverhältnisse akute Lebensgefahr. Rettungsmaßnahmen sind unter diesen Bedingungen extrem schwierig und bringen auch Einsatzkräfte in Gefahr.