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Trischen – Schutzhütte des Vogelwarts bei Brand zerstört

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Mehrere Feuerwehrleute transportieren eine Person auf einer Trage zu einem großen weißen Militärhubschrauber auf einem beleuchteten Rasenplatz bei Nacht.
Per Bundeswehr-Hubschrauber wurden Feuerwehrkräfte auf die abgelegene Vogelinsel Trischen eingeflogen (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen)

Ein Brand hat die Schutzhütte des Vogelwarts auf der Vogelinsel Trischen vollständig zerstört. Um eine Ausbreitung auf die trockene Vegetation zu verhindern, wurden Feuerwehrkräfte per Bundeswehr-Hubschrauber auf die abgelegene Insel geflogen.

In der vergangenen Nacht ist die Schutzhütte des Vogelwartes auf der Vogelinsel Trischen vollständig einem Brand zum Opfer gefallen.
Mehrere hohe Holzpfosten stehen in Flammen auf einem dunklen Feld, umgeben von glühender Asche.
Da kein Schlauch- und Pumpmaterial auf die Insel gebracht werden konnte, war ein Löscheinsatz mit Wasser nicht möglich. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen)
Der Vogelwart meldete der Leitstelle den Vollbrand der Hütte und teilte gleichzeitig mit, dass er sich nicht in Gefahr befinde und unverletzt sei.
Da die abgelegene Insel nur schwer erreichbar ist, wurde zunächst intensiv geprüft, wie Einsatzkräfte und Material zur Einsatzstelle gebracht werden können.
Mehrere Feuerwehrleute in Schutzausrüstung löschen einen Brand auf einem dunklen Feld. Glühende Überreste sind sichtbar.
Die Schutzhütte des Vogelwarts brannte vollständig nieder und war nicht mehr zu retten. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen)
Nach sorgfältiger Abwägung fiel die Entscheidung, Einsatzkräfte der Feuerwehrbereitschaft Dithmarschen mit einem Hubschrauber auf die Insel zu fliegen, da diese über Waldbrandausrüstungen verfügt. In zwei Flügen wurden zunächst 4 Einsatzkräfte und danach 5 Einsatzkräfte der Feuerwehr auf die Insel geflogen.
Ein Feuerwehrmann in Schutzkleidung mit Helm schlägt mit einer Axt auf glühendes Holz ein. Es ist Nacht, und das Umfeld ist dunkel.
Mit Feuerpatschen, Schaufeln und Äxten verhinderten die Einsatzkräfte einen Flächenbrand auf der Insel. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen)
Vor Ort konnten die Feuerwehrkräfte die verbliebenen Glutnester gezielt ablöschen. Dadurch wurde verhindert, dass sich das Feuer auf die trockene Vegetation ausbreitet und ein größerer Flächenbrand auf der Insel entsteht. Die Schutzhütte konnte jedoch nicht mehr gerettet werden und brannte vollständig nieder.
Ein großer, weißer Hubschrauber steht nachts mit rotierenden Rotorblättern auf einem beleuchteten Sportplatz. Bäume und ein Haus sind im Hintergrund sichtbar.
Der Vogelwart blieb unverletzt und wurde nach dem Einsatz mit einem Boot der DGzRS nach Büsum gebracht. (Bildquelle: Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen)
Da Schlauch- und Pumpmaterial nicht zur Einsatzstelle gebracht werden konnte, stand den Feuerwehrkräften vor Ort kein Löschwasser zur Verfügung.
Die Brandbekämpfung erfolgte deshalb rein mechanisch – unter anderem mit Feuerpatschen, Schaufeln, Äxten und ähnlichem Gerät.
Der Vogelwart wurde mit dem Boot der DGzRS nach Büsum verbracht.
Quelle der Nachricht: Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen

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Schleswig-Holstein
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