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Troisdorf – 26-Tonnen-Ladung von Lkw verrutscht ungesichert

11.02.2026 | 16:32

Redaktion Polizeiticker Deutschland

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Troisdorf –  26-Tonnen-Ladung von Lkw verrutscht ungesichert

Die 26 Tonnen schwere Ladung war verrutscht und drohte die Bordwand zu durchbrechen. (Bildquelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis)

Im Rahmen der Roadpol-Aktionswoche kontrollierte die Polizei am Sonntag, 09.02.2026, verstärkt den Schwerlastverkehr im Rhein-Sieg-Kreis. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Am Dienstag, 10.02.2026, führte zudem ein Lkw mit ungesicherter 26-Tonnen-Ladung zu einer Vollsperrung in Troisdorf.

Am Sonntag (09.02.2026) beteiligten sich Beamte des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde im Rhein-Sieg-Kreis an einer Großkontrolle im Rahmen der Roadpol-Aktionswoche.
Daher führte eine Vielzahl an Kräften der hiesigen Polizei in Hennef, Sankt Augustin und Troisdorf am Sonntag zwischen 06:00 Uhr und 14:00 Uhr sogenannte Schwerpunktkontrollen durch. Dabei wurde eine ganze Reihe an Verstößen festgestellt.
Daraus resultierten 20 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Der Großteil davon wegen des Nichtbeachtens der Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen von Lkw sowie Erlöschens der Betriebserlaubnis. Auch in den folgenden Tagen wirft die Polizei einen besonderen Blick auf den Schwerlastverkehr.
Troisdorf –  26-Tonnen-Ladung von Lkw verrutscht ungesichert

Ein Spezialunternehmen musste die verrutschte Ladung neu einladen. (Bildquelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis)

Nicht zu übersehen war ein Verstoß gegen die vorgeschriebene Ladungssicherung am Dienstagvormittag (10.02.2026) in Troisdorf. Gegen 10:50 Uhr fiel ein Lkw an der Poststraße auf, der seine über 26 Tonnen schwere Ladung offenbar unzureichend gesichert hatte.
Der Lkw, der auf dem Weg nach Spanien war, hatte erst einen Kilometer seiner Strecke zurückgelegt, als der 35 Jahre alte Fahrer bemerkte, dass Teile der Ladung umgestürzt waren und der gesamte Auflieger dadurch in gefährliche Schieflage geraten war.
Ein spezielles Bergungsunternehmen aus Köln musste hinzugezogen werden, um die Ladung provisorisch zu sichern und sie an geeigneter Stelle neu laden zu können. Hierzu musste die Poststraße für etwa 45 Minuten voll gesperrt werden.
Der 35-jährige Lkw-Fahrer aus Russland leistete vor Ort eine Sicherheitsleistung im Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen fehlender Ladungssicherung und konnte anschließend von der Polizei aus den Maßnahmen entlassen werden. Auch gegen den Verlader wurde ein entsprechendes Bußgeldverfahren eingeleitet.
Quelle der Polizeinachricht: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

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