Ulm – Autofahrer stirbt bei Unfall mit Überschlag auf der B30
Redaktion Polizeiticker Deutschland
Ein 61-jähriger Autofahrer ist auf der B30 bei Ulm mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und tödlich verunglückt. Der Nissan überschlug sich nach der Kollision mit einem Verkehrszeichen und blieb auf einem Rad- und Fußweg liegen.
Auto kommt von Fahrbahn ab
Am Samstagnachmittag (28.06.2026) ereignete sich auf der B30 zwischen Donaustetten und Wiblingen ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.
Kurz vor 16:30 Uhr war ein 61-Jähriger mit seinem Nissan auf der B30 von Biberach in Richtung Ulm unterwegs.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Fahrer nach der Anschlussstelle Ulm-Donaustetten auf Höhe des Parkplatzes Erbach nach rechts von der Fahrbahn ab.
Fahrzeug überschlägt sich mehrfach
Der Nissan fuhr eine Böschung hinab und prallte gegen ein Verkehrszeichen.
Anschließend überschlug sich der Kleinwagen mehrfach und blieb schließlich auf der rechten Fahrzeugseite auf einem neben der B30 verlaufenden Rad- und Fußweg liegen.
Feuerwehr führt Sofortrettung durch
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Fahrer schwer im Fahrzeug eingeklemmt.
Aufgrund der starken Deformation des Fahrzeugs und des kritischen Zustands des Mannes entschieden sich die Einsatzkräfte für eine Sofortrettung. Hierfür wurde das Fahrzeug zunächst wieder auf die Räder gestellt, um einen schnellen Zugang zu schaffen.
Bereits rund zehn Minuten nach dem Eintreffen der Feuerwehr konnte der 61-Jährige aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.
Trotz aller Bemühungen erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.
Ermittlungen laufen
Der Verkehrsdienst Laupheim hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Für die Unfallaufnahme musste die B30 in Fahrtrichtung Ulm teilweise gesperrt werden. Der Verkehr wurde auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Ein Abschleppunternehmen barg das schrottreife Fahrzeug. Der Sachschaden am Nissan wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. An den Verkehrseinrichtungen entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro.
Gegen 19:15 Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden.
Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz
Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Zudem befand sich ein Rettungshubschrauber auf dem Weg zur Unfallstelle.
Quelle der Polizeinachricht: Polizeipräsidium Ulm